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Saturn bald auch im Indupark?

DORTMUND Ein dritter Saturn-Markt könnte demnächst am Elektronik-Himmel in Dortmund erstrahlen. Die Metro-Tochter hat wohl ein Auge auf den Indupark geworfen. real, ebenfalls zur Metro gehörig, soll sich verkleinern und Saturn dort einziehen.

Saturn bald auch im Indupark?

Saturn liebäugelt mit dem Indupark.

Die Pressestelle von Saturn windet sich um eine klare Aussage herum, dementiert wird die Information nicht. Der Indupark sei „ein attraktiver Standort“, man liebäugele damit. Aber in diesem Jahr werde sich definitiv nichts tun. Eine Anfrage bei real wurde am Montag nicht beantwortet. Pikant sind die Planungen vor dem Hintergrund, dass am 1. September der Elektronikmarkt Berlet ebenfalls im Indupark eröffnen will. Doch dessen Geschäftsführer Udo Born sieht‘s gelassen: „Ein Mitbewerber belebt das Geschäft, in der City war der Saturn für uns auch nicht verkehrt“, erinnert Born an die Zeiten, als Berlet am Westenhellweg residierte. Doch Berlet droht von anderer Stelle Ärger. Die REWE Unterhaltungselektronik als Betreiberin des ProMarkts hat bei der Bauaufsicht beantragt, die Berlet-Eröffnung zu unterbinden. „Rechtswidrige Konkurrenz in der Nachbarschaft“ wolle man nicht hinnehmen, so der Rechtsanwalt Dr. Klaus Jankowski aus Berlin, der REWE vertritt. Was ist passiert? Der ProMarkt an eben der Stelle, wo jetzt Berlet einzieht, habe seinen Standort 2007 aufgeben müssen, „weil die Dortmunder Bauverwaltung sich außerstande sah, dort einen Vollsortimentsmarkt mit Unterhaltungselektronik, Computern, Tonträgern und Haushaltsgeräten zuzulassen“.

So habe sich der ProMarkt auf das benachbarte Gebäude in der Wulfshofstraße 3 zurückgezogen und vertreibe dort „im Einklang mit dem Bebauungsplan“ Unterhaltungselektronik. Nun sei Berlet auf der ehemaligen ProMarkt-Fläche ein Vollsortimentsmarkt genehmigt worden. Das sei nicht nachvollziehbar, so Jankowski. Ludger Wilde, Leiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamts, ließ nur verlauten: „Ich sage nichts. Wir prüfen das.“

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