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Scharnhorst-Ost wird 40 Jahre

Die Geschäftsleute im Einkaufszentrum "eks" in Scharnhorst-Ost sind seit Jahren bemüht, den Standort positiv zu beleben. Gestern saß der Vorstand der Interessengemeinschaft zusammen, um die Weihnachtsdekoration zu besprechen: Beleuchtung mit Licht-Girlanden aus Eiszapfen und 20 Tannenbäume, die von Scharnhorster Kindertageseinrichtungen geschmückt werden. Ein Höhepunkt soll auch der Nikolausmarkt am 6. Dezember werden, bei dem zahlreiche Vereine mitmachen.

"Ich merke immer wieder in Kundengesprächen, wie viele Leute aus Vereinen sich hier engagieren", berichtet Optiker Peter Weis. Auch Gisela Ausbüttel hebt das "ausgeprägte Vereinsleben" hervor sowie die Kinder- und Jugendbetreuung durch die Stadt. Sie sei seit 15 Jahren am Standort und habe viele positive Erfahrungen gemacht.

Sparkassen-Filialleiter Antonius Rustemeier kann dem Grün rund um Scharnhorst-Ost viel abgewinnen. "200, 300 Meter und Sie sind in der Natur". Dazu gehöre auch der neue, sieben Kilometer lange Naturlehrpfad "Alte Körne." Nur kaum einer wisse davon außerhalb von Scharnhorst.

Die autarke Großraumsiedlung Scharnhorst-Ost habe alles vor Ort, werben die Kaufleute: Abenteuerspielplatz, viele Betreuungsangebote für Kinder, Jugend- und Sporteinrichtungen sowie ein umfangreiches Dienstleistungs- und Einzelhandelsangebot, medizinische Versorgung.

Scharnhorst-Ost gut zu verkaufen, ist eine Aufgabe fürs Stadtteilmarketing, das im nächsten Jahr das 40-jährige Bestehen des Viertels vor der Brust hat; denn trotz der Bemühungen von Vereinen, Kaufleuten, Kirchengemeinden und letztlich der Stadt bleibt die Tatsache, dass Scharnhorst-Ost laut Sozialstrukturatlas zu den 13 Problembereichen der Stadt gehört. Die Politik wird das Werk in den nächsten Wochen ausführlich diskutieren.

"Das Problem ist, "dass das Image des Stadtteils von 30, 40 Leuten kaputt gemacht wird", ärgert sich Peter Weis. Antonius Rustemeier setzt auf muttersprachliche Straßensozialarbeiter, die die meist aus Osteuropa stammenden Jugendlichen von ihrem Treiben abbringen sollen. Auch das Jugendamt arbeitet in diese Richtung.

Über den Vorschlag der FDP, Scharnhorst-Ost langfristig rück- oder umzubauen, können die Kaufleute allerdings nur den Kopf schütteln. ko

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