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Schauspielhaus hat neues Eingangsportal

DORTMUND Das neue Foyer des Schauspielhauses hat Schauspielchef Michael Gruner am Mittwoch vorgestellt. Unter anderem gehört ein modern gestaltetes Eingangsportal dazu.

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Herzlich willkommen. Michael Gruner zeigt den neuen Eingang zum Schauspielhaus.

Neugierig blickt Michael Gruner hinter die Kulissen. Noch sind die Spiegel im Foyer mit Folien verhängt.

Noch sieht das hintere Foyer des Schauspielhauses nach Großbaustelle aus. Doch man erkennt schon einiges vom Glanz, der dort in gut zwei Wochen, bei den ersten Premieren, herrschen soll. Durch einen neuen Eingang an der Seite gehen die Besucher ins Haus. Das Glasportal zum Hiltropwall wird entfernt, die alte Drehtür mit einem Großbild verkleidet, der Schriftzug neben der Schautafel installiert. Die Pflanzkästen sind versetzt worden, die Stein-Figuren vor dem Haus verschwunden. Aber Platz für eine Außengastronomie (mit benachbarter Küche ) gibt es nun links neben dem neuen Eingang.

Im vorderen Foyer ist alles so geblieben, wie es im Sommer 2007 gestaltet wurde. Leider auch die Plexiglas stühle im Café. Neu gestaltet wurden das hintere Foyer und der Garderobenbereich. In der nächsten Spielzeitpause folgt das obere Foyer.

Spiegelwände begrenzen den Foyergang zum Saal, davor werden bald wieder Porträts der Schauspieler hängen. 20 Ensemblemitglieder hat Schauspielchef Michael Gruner nach wie vor - zwei Schauspieler haben das Haus verlassen, zwei neue sind gekommen. Kammerschauspielerin Helga Uthmann verlässt das Ensemble im Herbst nach 33 Jahren als festes Mitglied. "Ich bin stolz, dass sie als Gast weiter bei uns auftritt", freut sich Gruner. Das Ensemble jetzt aufzustocken, hätte keinen Sinn gemacht, so Gruner: "Mein Nachfolger hat es in anderthalb Jahren dann einfacher."

Neuen, dunklen Teppichboden hat das Foyer bekommen, die gravierendste Veränderung ist an den Garderoben geschehen: Die alten Stahlschränke wurden durch neue weiße im selben Format ersetzt. Und: Das Schauspiel ist nun auch im Euro-Zeitalter angekommen; die Schränke schlucken Euro-Münzen - und spucken sie wie bisher auch wieder aus.

Dezentes, blaues Licht gibt dem Foyer einen modernen Charakter. Technisch ist das Erdgeschoss jetzt mit Brandschutz-Technik auf dem neuesten Stand. Und auch im Saal sind moderne Zeiten angebrochen: Vom neuen Inspizientenpult kann man noch sehen, ob in der letzten Reihe ein Platz frei ist. Und Michael Gruner kann in seinem Büro auf einem neuen Monitor sogar die Proben anschauen - ein Hauch von Big Brother im Schauspielhaus.

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