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500 gegen rechts

Schlecht beschirmt demonstriert

DORTMUND Die Mischung war nicht ohne: Rund 500 linke Demonstranten zogen am Samstag Nachmittag in den Stadtteil Dorstfeld, um dort gegen rechts zu demonstrieren. Letztlich blieb es ruhig - auch wenn es zwischenzeitlich zu längeren Verzögerungen und später zu kleineren Scharmützeln kam.

Schlecht beschirmt demonstriert

Schirm oder Demonstration - diese Frage stellte sich am Samstag auf der Rheinischen Straße in Dortmund.

Darf man mit einer Regenschirm auf einer Demonstration herumlaufen? Die Frage stellte sich am Samstag Nachmittag in Dortmund, 500 linke Demonstranten hatten sich auf den Weg in den Stadtteil Dorstfeld gemacht. Sie sagten: Man brauche die Regenschirme, um sich in dem als rechte Hochburg bekannten Stadtteil dagegen abzuschirmen, von Rechten fotografiert zu werden. Die Polizei sah das anders, Regenschirme seien einerseits dazu geeignet, sich zu vermummen, andererseits könnten sie auch als Waffe genutzt werden.

Kurz vor Ende der Rheinischen Straße stand da also der Demozug, blockierte die Straße und keine Seite wollte nachgeben. Erst als die Polizei androhte, bei einem weiteren Bestehen auf die Schirme den Demozug aufzulösen, ging es letztlich gegen 15.45 Uhr weiter nach Dorstfeld.

Hier, in teilweise engen Gassen, hatte ein großes Aufgebot der Polizei seitenstraßen und Hofeinfahrten gesichert, den speziell in diesem Viertel wohnen nach wie vor Anhänger der rechten Szene. Es kam zu Wortgefechten, die Stimmung etwas aufgeheizt, alles in allem blieb es aber ruhig. Nach einer Abschlusskundgebung auf dem Wilhelmplatz, bei dem erneut an den vor neun Jahren von einem Neonazi in Dortmund erstochenen Thomas Schulz erinnert wurde, war die Demo vorbei.  

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