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Schnellere Hilfe für Tagesmütter in Sicht

Etwas über 200 Tagesmütter-Fälle sind nach RN-Informationen derzeit im Jugendamt noch unbearbeitet. 200 Tagesmütter, die zum Teil seit Monaten auf ihr Geld warten. Nachdem die RN bereits seit einer Woche intensiv über die Problematik berichten, kommt langsam Bewegung in die Sache. Sogar Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer selbst nimmt jetzt das Heft in die Hand (1. Lokalseite).

Gestern meldete sich zudem Thomas Gerber zu Wort. Der FDP-Politiker ist zugleich stellvertretender Vorsitzender der FABIDO, der Familienergänzenden Bildungseinrichtungen für Kinder in Dortmund, über die viele Tagesmütter qualifiziert werden.

Thomas Gerber will, dass sich der Ausschuss am Donnerstag in seiner nächsten Sitzung mit dem Thema beschäftigt. Es soll geklärt werden, wie die Probleme kurzfristig in den Griff zubekommen sind. Ein Dorn im Auge ist ihm auch die offizielle Erklärung des Jugendamtes: "Von der Computerumstellung haben die Verantwortlichen im Vorfeld gewusst. Sie hätten Vorkehrungen treffen können, dass die Tagesmütter trotzdem ihr Geld erhalten", meint der FDP-Politiker und fragt sich: "Was würde wohl alles in die Wege geleitet, wenn Mitarbeiter der Stadt einmal nicht pünktlich ihr Geld bekommen hätten?"

Auch dem SPD-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Gerd Bollermann fehlt jegliches Verständnis: "Wenn 200 Tagesmütter kein Geld bekommen, ist das ein Skandal." Sein Zorn richtet sich dabei nicht gegen Hans-Jürgen Harder, den stellvertretenden Leiter des Jugendamtes, der in den letzten Monaten zahlreiche Krankmeldungen seiner Sachbearbeiter hinnehmen musste, sondern gegen Waltraud Bonekamp, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie. "Ich erwarte ein Entschuldigungsschreiben an die Betroffenen. Das ist das Mindeste, was man erwarten kann", so Bollermann.

Eine gute Nachricht zum Abschluss: Hans-Jürgen Harder kündigte an, dass Tagesmüttern, die durch die zeitliche Verzögerung der Gutschriften wirtschaftliche Probleme hätten, unmittelbar geholfen werde. cb

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