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Tempo 30 auf der Hafenbrücke Mallinckrodtstraße

Schritttempo und nur eine Spur für Autofahrer

Dortmund Mit Stau müssen Autofahrer rechnen, die über die Mallinckrodtstraße (OWIIIa) von der A45-Abfahrt Dortmund-Hafen in Richtung Innenstadt fahren. Dort gilt auf der Hafenbrücke in Höhe Huckarder Straße Tempo 30. Und das wohl für längere Zeit.

Schritttempo und nur eine Spur für Autofahrer

Schleich- statt Schnellstraße. Auf dem Weg zum Hafen gilt auf der OWIIIa Tempo 30 bei einer Fahrspur. Foto: Stephan Schütze

Deutlich ausgebremst werden Autofahrer auf der Mallinckrodtstraße/Schnellstraße OWIIIa, die den Hafen mit der Autobahn 45 verbindet, schon seit Anfang Juni 2016. Damals stellten Experten des städtischen Tiefbauamts an den Übergangskonstruktionen der Hafenbrücke einen schweren Schaden fest. Tempo 50 wurde in beiden Fahrtrichtungen ausgeschildert, in Richtung Westen die Fahrbahn vorübergehend auf eine Spur verengt.

Dort kann man jetzt mit maximal 50 Kilometern pro Stunde inzwischen wieder auf zwei Spuren fahren. Dafür ist seit Mittwochabend in Richtung Innenstadt in Höhe der Auffahrt an der Huckarder Straße die rechte Fahrbahn gesperrt und damit nur noch eine Spur vorhanden. Seit Donnerstag gilt sogar Tempo 30 – was für Stau oder zumindest für Schritttempo sorgt.

Erneut große Schäden an der Brücke

Der Grund: An dem Fahrbahnübergang, der im Mai 2017 zunächst provisorisch repariert worden war, wurden bei einer Kontrolle erneute Schäden festgestellt, teilte die Stadt am Freitag in einer Pressemitteilung mit. Inzwischen habe sich herausgestellt, dass der Schaden so groß ist, dass die Stelle nur noch mit Tempo 30 passiert werden darf. „Die Geschwindigkeitsreduzierung dient der Reduzierung der Schwingungen und der Entlastung des geschädigten Bereichs“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Und die Einschränkung wird wohl für längere Zeit gelten. Im Sommer soll mit der endgültigen Instandsetzung der schadhaften Fahrbahnübergänge begonnen werden – also gut zwei Jahre, nachdem die Schäden erstmals festgestellt wurden.

Den langen Vorlauf hatte die Stadt schon vor mehr als einem Jahr mit der komplizierten Brückenkonstruktion und der schwierigen Schadensermittlung begründet. Die war dann im Januar 2017 abgeschlossen. Die Übergangskonstruktion müsse auf beiden Seiten ersetzt werden. Man bereite nun die Ausschreibung vor, hieß es damals. Vier Monate später fanden dann erst einmal provisorische Arbeiten an der Brücke statt, um den Verkehr überhaupt weiter aufrechterhalten zu können. Mit der Vergabe des eigentlichen Reparaturauftrags sei im Oktober zu rechnen, teilte Stadtsprecherin Heike Thelen Mitte Mai 2017 mit. Im August des Jahres, als die Fahrbahndecke auf der Brücke erneuert wurde, war noch von einem Beginn der Brückensanierung im Herbst die Rede.

Für Nachfragen war die Stadt nicht mehr zu erreichen

Warum sich der Reparaturstart nun auf Sommer dieses Jahres verschoben hat, war am Freitag nicht mehr zu ergründen. Nachdem die Stadt die Mitteilung zu den Verkehrseinschränkungen am Freitagmittag verschickt hatte, war in der Verwaltung niemand mehr für Nachfragen zu erreichen. In der Mitteilung heißt es: „Die vollständige Instandsetzung des Fahrbahnüberganges ist bereits beauftragt und wird im Sommer 2018 erfolgen.“ Und das Tiefbauamt arbeite derzeit an einer „technischen Lösung, um die Verkehrssicherheit und damit auch die Verkehrsbeziehung aufrecht zu erhalten.“ Nach einer Garantie, dass die Brücke bald nicht sogar ganz gesperrt werden muss, klingt das nicht.

Betroffen von dem neuen Engpass ist auch die Auffahrt von der Huckarder Straße auf die OWIIIa. Sie führt direkt in die einspurige Baustelle.

Die auch als Hafenbrücke bekannte Verbindung ist erst gut 30 Jahre alt. Schon 2012 gab es an den Fahrbahnübergängen erste Reparaturen.

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