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Reinoldus- und Schiller-Gymnasium

Schüler ernten Lacher und Respekt für ihr Theaterstück

DORSTFELD "Der Oberknaller", "erste Sahne", "total witzig" - so sind die Schüler des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums wohl selten für ihre Leistung in einem Fach gelobt worden. Bewundert wurde der Literaturkurs des Gymnasiums nicht für eine Klassenarbeit, sondern für sein gelungenes Theaterstück.

Schüler ernten Lacher und Respekt für ihr Theaterstück

Die Schülerinnen zeigten dem Publikum typische Urlaubsprobleme und ernteten viel Applaus für ihren Auftritt.

Das Theaterstück inszenierten die Schüler selbst - und rissen das Publikum damit von den Sitzen. Unter der Leitung von Lehrerin Regina Steffens hatten die rund 20 Schüler ein Jahr lang Szenen geschrieben, Musik ausgewählt, Texte einstudiert. An einigen Sonntagen wurde geprobt, vergangene Woche sogar jeden Tag. Herausgekommen ist das Theaterstück „All Inclusive“, das in einzelnen lose verbundenen Szenen zeigt, dass auch ein Fünf-Sterne-Hotel keinen Traumurlaub garantiert.

Schüler spielen Theaterstück über typische Urlaubsprobleme

Mit klassischen Sprechszenen, aber auch mit Tanz- und Bewegungstheater brachten die Schüler ihr Publikum zum Lachen.
Getanzt wurden die Sicherheitshinweise der Stewardessen im Flugzeug.
»Alle haben ihre Rolle total gut gespielt", sagt Melanie, die im Publikum saß.
Einzelne Szenen zeigen in "All inclusive" Urlaubs(alb)träume.
Die Schüler des Literaturkurses haben das Theaterstück selbst inszeniert.
Mutig machen sich die Schüler auch mal zum Affen. Dafür ernten sie nicht nur Lacher, sondern auch Respekt.
In der vergangenen Woche probten die jungen Schauspieler jeden Tag.
»Am Ende geht es ja vor allem darum, möglichst bescheuert auszusehen«, sagt Vivien, eine von den Schauspielerinnen und lacht.
Die Schüler schneidern Grimassen, turnen auf der Bühne herum und reißen Witze. Das Publikum ist begeistert.
Viel Applaus gibt es zum Schluss.

 So ahnt man schon bei der ersten Szene im Reisebüro, dass die unverschämte Geschäftsfrau, die überall W-LAN und dabei ihre Ruhe haben will, sich im Urlaub nicht entspannen wird und dass das Kind mit dem Satz „Chill doch mal“ seinen Vater eher auf die Palme als in Urlaubsstimmung bringt.  Mit einem Augenzwinkern inszenieren die Schüler die typischen Urlaubsprobleme mal in klassischen Sprechszenen, oft aber als Tanz- und Bewegungstheater.

So wird die Essensschlacht am Buffet pantomimisch und in Zeitlupe gekämpft und die Sicherheitsanweisungen im Flugzeug von den Stewardessen getanzt. Die Choreographie mit Sicherheitsgurten und Atemmaske hat sich Vivien ausgedacht und den anderen Schülerinnen beigebracht.Das war gar nicht so leicht, aber: „Am Ende geht es ja vor allem darum, möglichst bescheuert auszusehen“, sagt die 18-Jährige lachend.

 Sich vor so vielen Besuchern lächerlich zu machen, erfordert Mut. Denn im Publikum sind zwar auch Eltern und Großeltern vertreten, aber vor allem viele Mitschüler. Doch die Darsteller lassen sich nicht einschüchtern. Wild turnen sie über die Bühne, schneiden Grimassen, reißen Witze und ernten Lacher und Respekt vom Publikum. „Alle haben ihre Rolle total gut gespielt“, findet Melanie. Joel lobt: „Das war eine sehr überzeugende Darbietung.“

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