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Schüler können an der Technischen Universität experimentieren

DORTMUND Mit einem Experiment zur Schwerelosigkeit eröffnete am Dienstag an der Technischen Universität das neue „DLR_School_Lab“, in dem sich Schüler als Nachwuchsforscher in den Bereichen Energie, Robotik, virtuelle Welten und Weltraumforschung versuchen können.

Schüler können an der Technischen Universität experimentieren

Minister Andreas Pinkwart testete unter den Augen von TU-Rektorin Prof. Ursula Gather den per Handy gesteuerten Serviceroboter.

Nur 0,6 Sekunden währte die im Mini-Fallturm erzeugte Schwerelosigkeit – eines von vielen spannenden Experimenten, die Schüler der Oberstufe in dem gemeinsam von TU und Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eingerichteten Labor auf dem TU-Campus testen können. Der Effekt auf die Nachwuchswissenschaftler jedoch soll wesentlich langlebiger sein: Sie sollen die Faszination der Forschung entdecken und so „infiziert“ werden mit dem Interesse an Naturwissenschaft und Technik – „zur Zukunftssicherung unseres Landes“, wie NRW-Forschungsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte.

Wie nützlich können Roboter sein? Wie bewegt sich das Auto der Zukunft? Welche Informationen verbergen sich im Licht der Sterne? Diesen Fragen können Schüler der Mittel- und Oberstufe ganz praktisch nachgehen. Sie können einfache Experimente durchführen, selbst auswerten und so Wissenschaft aktiv erleben. „Der erste Mensch, der den Mars betreten wird, soll schon geboren sein. Vielleicht ist es einer von Ihnen“, begrüßte Abraham van Veen vom Studierendenservice die erste Schülergruppe im neuen Labor.

Pinkwart, TU-Rektorin Prof. Ursula Gather und Klaus Hamacher, stellv. Vorsitzender des DLR-Vorstandes, zählten gemeinsam den Count-down zum Start des siebten DLR-Schülerlabors in Deutschland. Das Land unterstützt die Einrichtung mit 175 000 Euro. Die Uni stellt nicht nur die Technologie zur Verfügung, sondern den Schülern auch ihre Wissenschaftsexperten zur Seite. „Wir möchten zeigen, warum Forschung wichtig ist“, sagte Gather. „Um die Fragen zu beantworten, die uns morgen beschäftigen– zu Klima- und Umweltschutz und Energie.“ Die Jugend soll sich auf das Abenteuer Forschung einlassen, wünscht sich die Rektorin. „Wir sind Headhunter, wir wollen eure Köpfe für die Zukunft, eure Intelligenz und Begabung.“  Zeit für Experimente ist nach Absprache Montag bis Freitag zwischen 9 und 16.30 Uhr. Der Besuch ist kostenlos. Infos unter Tel. 755 63 55. Anmeldung auf der Homepage. 

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