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Donetz startet Großbauprojekt

Schüruferstraße wird monatelang zur Einbahnstraße

SCHÜREN Die Anwohner der Schüruferstraße werden jetzt sicherlich mit den Augen rollen - oder vor Wut in einen Tisch beißen. Nutzen wird es ihnen auch nichts, denn die nächste Baustelle an der viel befahrenen Straße kommt.

Schüruferstraße wird monatelang zur Einbahnstraße

Von der Rodenbergstraße bis zur Auffahrt auf die B236 ist die Schüruferstraße ab dem 11. September für einige Monate nur in Fahrtrichtung Hörde zu befahren.

„Um den 11. September rum werden wir mir den Arbeiten beginnen“, sagt Max Jansen in de Wal (Donetz). Das bedeutet: die Verlegung der Versorgungsleitungen auf der Süd- und Nordseite der Schüruferstraße. Alles zur Vorbereitung für die dann noch folgenden Kanalarbeiten, die dann voraussichtlich bis in den Herbst 2019 andauern werden.

Die Umleitungen, zumindest für die Donetz-Arbeiten, werden in den nächsten Tagen weiträumig ausgeschildert. Für die Schürener der nächste Tiefschlag in Sachen Verkehrsanbindung. Denn auch die Meinbergstraße wird noch bis Ende des Jahres noch gesperrt bleiben.

Bagger reißen die Straßen auf

„Die Arbeiten beginnen mit Abstimmung der Stadt Dortmund. Die plant Kanalbaumaßnahmen und wir müssen dann im Vorfeld unserer Versorgungsleitungen umlegen“, sagt Ulrich Speckmeier. In zwei Bauabschnitten, die aber parallel beginnen, werden die Bagger die Straße aufreißen.

Einmal von der Einmündung der Straße Nagelpötchen bis zur Ringofenstraße und dann im Westen von der Hausnummer 97 bis 156. Die Zufahrten zu den Häusern und in die Nebenstraße sollen aufrechterhalten werden. Um Zeit zu sparen, wurde von der Stadt Dortmund eine Einbahnstraßenregelung bewilligt. Ein Beispiel, wie das funktioniert, war die lange Baustelle auf der Wittbräucker Straße. Bis Mai 2018 sollten, so Speckmeier, die Donetz-Arbeiten beendet sein, dann folgen die Kanalbauarbeiten der Stadt Dortmund. „Wir werden auf beiden Seiten der Straßen Arbeiten durchführen müssen“, sagt Jansen in de Wal. Daher sei auch die Einbahnstraßenregelung die einzige Möglichkeit gewesen.

"Wir haben da keinen Einfluss drauf"

Einmal wird die eine Straßenseite befahrbar sein, einmal die andere – aber eben nur in Richtung Hörde. „Das entscheidet aber die Stadt Dortmund. Wir haben da keinen Einfluss drauf“, sagt Speckmeier, der das Projekt steuern wird. Durch die Einbahnstraßenregelung würde man auch eine Menge Zeit sparen. Verlegt werden in dem Bereich rund 950 Meter Wasser- und 50 Meter Gasleitungen sowie 2000 Meter Stromkabel.

Für die Mitarbeiter der Donetz beginnt jetzt die Phase, das Projekt im Stadtbezirk vorzustellen. „Wir informieren in den nächsten Tagen die Bezirksvertretungen. Alle Anwohner, die von der Einbahnregelung betroffen sind, werden eine schriftliche Information über die Baumaßnahme bekommen“, sagt Donetz-Pressesprecherin Jana-Larissa Marx.

Umleitungen der Linien 440 und 437: 

  • Aufgrund der Arbeiten muss die Buslinie 440 in Fahrtrichtung Aplerbeck eine weiträumige Umleitung fahren.
  • Die Buslinie fährt stattdessen ab der Haltestelle „DO Hörde Bf U„ eine Ausweichroute nördlich des Phoenix-Sees bis zur Endhaltestelle “Aplerbeck U„. Auch die Linien 437 und NE40 sind von Änderungen betroffen.
  • Von Aplerbeck nach Hörde können die Busse weiterhin den regulären Linienweg befahren.
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