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Schüsse beim "Bodel-Boogie"

BODELSCHWINGH Beim "Bodel-Boogie" ist am Sonntag ein Streit gewaltig eskaliert: Nach einer wilden Schlägerei wurde ein 17-Jähriger mit einer Gaspistole beschossen. Eine 51-Jährige verlor das Bewusstsein, als ihr eine Festzeltbank an den Kopf flog.

Sieben Streifenwagen rasten gegen 3 Uhr zu der Halle des Blumenhandels Stockmann in die Richterstraße. Bis dahin hatten zahlreiche Gäste friedlich gefeiert - beim "Bodel-Boogie" der evangelischen Gemeinde trat eine Liveband auf, die Erlöse des Abends sollen gespendet werden.

Als die Polizisten hatten große Mühe, die Zusammenhänge zu klären - immer wieder entstanden neue Schlägereien zwischen den betrunkenen Gästen. Schließlich lösten die Beamten die Feier auf.

Kriminelle Energie

Nach ersten Erkenntnissen war es zunächst zu einer Schlägerei zwischen einem 17-Jährigen und einem unbekannten Zopfträger gekommen. Als der Jugendliche zu Boden fiel, traten weitere Partygäste auf ihn ein. "Als ob dies nicht schon alleine von einer erheblichen kriminellen Energie der Täter zeugte, näherte sich dem Opfer nun ein 18-Jähriger, der laut Zeugen aus einer Gaspistole vier bis fünf Schüsse in Richtung des Opfers abfeuerte", berichtet ein Polizeisprecher.

      Der Schütze warf daraufhin eine Bank auf eine Menschengruppe und flüchtete. Die Ermittlungen dauern an. 

  

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