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Serie "Mein erstes Auto": Ente schaffte locker Alpenpass

KÖRNE Der Citroen 2 CV, auch Ente genannt, war 1966 das preiswerteste Personenfahrzeug als Neuwagen. "Entenfahrer" waren eine Interessengemeinschaft. Sie grüßten sich, auch während der Fahrt, durch Zuwinken.

Serie "Mein erstes Auto": Ente schaffte locker Alpenpass

Eine Ente zum Verlieben: Peter Smolka fährt mit den Kindern um den Häuserblock.

Gerne denken Christa und Peter Smolka an die Zeit mit ihrem "Raumwunder Ente" zurück. Mit einem Blumenbouquet diente es als Hochzeitskutsche. Schnell konnte man die Rücksitze ausbauen und das Dach aufklappen. Dann wurde das Fahrzeug ein Transportmittel bei Wohnungswechseln.Zehn Kinder an Bord

Beliebt war es auch bei den Libori-Pfadfindern in Körne. Mit acht bis zehn Kindern, die stehend das Auto in Beschlag nahmen, die Polizei hat es nicht gesehen, fuhr Peter um den Häuserblock. Wobei Pfarrer Norbert Neu genau die Federn der Ente betrachtete. Die Federung gab vermutlich diesem PKW auch den Namen Ente. In Kurven fürchteten Passanten das Umkippen des Fahrzeugs, so neigte es sich zur Seite. "Einen rasanten Flitzer hatten wir nicht", erzählt Christa Smolka. "Neun Stunden dauerte die Fahrt bis München. Der 2 CV war aber immer zuverlässig, auch mit Dachgepäckträger und kleinem Anhänger, wenn wir Urlaub machten."Mit 23 PS über die Berge

Und auch einige Alpenpässe schaffte das Fahrzeug mit seinen 23 PS. "Während andere Fahrzeuge eine Verschnaufpause einlegen mussten, zuckelten wir ganz gemächlich, aber zügig auf die Passhöhe." Nur die Heizung war wenig tauglich. Im Winter hieß es sich warm anziehen. Dafür gab es wegen fehlender Isolation und Dichtung im Sommer genug frische Luft.

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