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So geht es mit den großen Bauprojekten in Dortmunds Osten weiter

Kaiserstraßenviertel

So viel wie rund um die Kaiserstraße ist in wenigen Stadtvierteln los. Eine Übersicht darüber, wie weit die Bauprojekte zwischen Kronprinzenviertel und Klönnestraße gediehen sind.

DORTMUND

von Felix Guth

, 23.06.2018
So geht es mit den großen Bauprojekten in Dortmunds Osten weiter

Das ehemalige Nettogeläne an der Klönnestraße muss saniert werden. © Oliver Schaper

Mehrere markante Bauprojekte ballen sich rund um die Kaiserstraße im Osten von Dortmunds Innenstadt. Das ist der Stand der Dinge.

Kronprinzen-Viertel

Das Großprojekt auf dem ehemaligen Südbahnhof ist einen Schritt weiter. Die Bezirksvertretung hat dem Abschluss eines „städtebaulichen Vertrages über die Erschließung“ zugestimmt, also das Okay für den Bau von Straßen, Wegen und Kanälen gegeben.

Auf der heutigen Brachfläche entstehen 630 neue Wohnungen, darunter Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser und öffentlich geförderte Wohnungen. Erschlossen wird das Gebiet von der Straße Heiliger Weg aus. Zur Kronprinzenstraße soll eine Rampe für den Fußgänger- und Radfahrerverkehr entstehen.

Der formale Beschluss war begleitet von einer kurzen Diskussion über das hohe Preisniveau und die Baukosten in dem citynahen Neubaugebiet. Als „unverschämt hoch“ und „an der Grenze des Verträglichen“ bezeichnete etwa Tobias Kleine-Endebrock (Fraktion FDP/KE) die Baukosten in der Juni-Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost.

Stadtplaner Thomas Rohr nannte die Preise dem hohen Niveau in der Innenstadtlage entsprechend. „So ein Projekt soll marktgängig und lukrativ sein.“

Das SOS-Kinderdorfzentrum an der Kronprinzenstraße

An der Kronprinzenstraße 89 - 93 entsteht das erste SOS-Kinderdorf-Zentrum im Ruhrgebiet. Den Weg dorthin machte der einstimmige Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost nun frei. Bis Mai 2019 ziehen unter dem Dach von SOS Kinderdorf eine Kindertageseinrichtung, eine Kinderdorf-Familie, eine Klärungsgruppe und eine Begegnungsstätte zusammen. 65 Kinder finden hier Platz.

Bedenken einzelner Bezirksvertreter, weil vorgeschriebene Baugrenzen überschritten werden, zerstreute Thomas Rohr. „Das Erscheinungsbild zur Kronprinzenstraße verändert sich nicht. Die Kontakte mit den Nachbarn sind bisher sehr positiv gelaufen“, sagte er.

Die Fläche des ehemaligen Netto-Marktes an der Klönnestraße/Hamburger Straße

Am Rand des einstigen Ostbahnhofsgeländes schloss vor einigen Wochen der Netto-Supermarkt. Es gibt Ideen für die Ansiedlung eines neuen Nahversorgers, vermutlich im Frühjahr 2020. Der politische Beratungsprozess ist laut Stadtplanungs- und Bauordnungsamt gerade erste angelaufen. Vor dem Abriss der heruntergewirtschafteten Gebäude muss wegen der Altlasten aber ein Sanierungsplan umgesetzt werden.

Bleibt die Frage, was mit den Figuren passiert, die auf dem Dach eines ehemaligen Tapetengeschäfts stehen. Sie sollen vor dem Abriss zwischengelagert werden, um möglicherweise einen neuen Platz im Kaiserviertel für sie zu finden.

Bezirksbürgermeister Udo Dammer (SPD) berichtete von mehreren Bürgern, die sich einen Erhalt der Figuren gewünscht hätten. „Muss das sein?“, fragte dagegen der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Hartleif. Optisch streitbar sind Mann und Frau auf dem Dach ganz sicher. Genauso unstrittig scheint auch, dass sie zum gewohnten Bild im Viertel dazugehören. Fest steht nur: Die Figuren kommen nicht zurück auf den Neubau.

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