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Virtuelle Zeitreise

So haben Sie das alte Dortmund noch nie gesehen

DORTMUND Sechs Stadttore, stolze Kirchen, Fachwerkhäuser und eine Stadtmauer - so sah Dortmund 1610 aus. Der Hobby-Historiker Markus Meeder baut am Computer die längst untergegangene Hansestadt nach. Jetzt gewährt er erste Einblicke in sein beeindruckendes 3D-Modell.

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Ein Detail-Blick auf das Katharinenkloster mit Klosterkirche.

Der Blick auf St. Reinoldi und St. Marien von der (1.) Kampstraße. Die Kirchen waren damals noch von Friedhöfen umgeben.

Markus Meeder arbeitet an seinem 3D-Modell.

Ein Maus-Klick und die Zeitreise geht los. Der Weg führt durch eine virtuelle Fachwerk-Kleinstadt. Die Stadt, die Hobby-Historiker Markus Meeder auf seinen Bildschirm zaubert, ist das Dortmund des Jahres 1610. Und auch damals spielte sich das Leben vor allem rund um Westenhellweg, Ostenhellweg und den Alten Markt ab.

Noch sind es wenige Gebäude und Straßenecken, die der 40-Jährige zum Leben erweckt hat. Bald soll es ganz Alt-Dortmund innerhalb der Stadtmauern sein. Markus Meeder arbeitet eifrig an einem dreidimensionalen Modell, das zu einem virtuellen Rundgang durch die Stadt einlädt – so wie sie vor 400 Jahren ausgesehen haben könnte.

Erste Ansichten sind fertig

Erste Ansichten gibt es schon von der Reinoldi- und Marienkirche, vom Katharinenkloster, vom Alten Markt mit Rathaus und vom Ostentor. „Pro Gebäude brauche ich etwa eineinhalb Stunden“, verrät Markus Meeder, der mit Grafik-Programmen arbeitet, die kostenlos im Internet herunterzuladen sind.

Das alte Dortmund in 3D

Ein Blick über den Reinoldifriedhof.
Der Blick über den Reinoldifriedhof in Richtung Norden.
So sah es um 1610 im Umfeld von St. Reinoldi aus.
Auf Basis eines historischen Stadtplans baute Markus Meeder die Häuser am Computer nach.
Aus der Vogelperspektive sieht man, dass Dortmund stark landwirtschaftlich geprägt war.
Das Umfeld des Reinoldifriedhofs.
Der Übergang vom Graue Brüder Weg zum Reinoldifriedhof.
Das Umfeld des Reinoldifriedhofs.
Alt-Dortmund war eine beschauliche Fachwerkstadt.
Ein Ort mit Wiedererkennungswert: Der Alte Markt mit der St. Marien-Kirche im Hintergrund. Rechts im Bild das Alte Rathaus.
Nach und nach will Markus Meeder auch Leben in das virtuelle Stadtmodell bringen - etwa mit Tieren wie Schweinen und Störchen.
Vollendet hat Markus Meeder am Computer bereits die Stadtbefestigung, Hier eine Ansicht des Pockenturms.
Das Alte Rathaus am Markt.
Die Ansicht zeigt, wie massiv die Stadtbefestigung mit zwei Mauern und Wassergraben war.
Die Reinoldikirche war nicht nur von einem Friedhof, sondern auch von Häuserzeilen umgeben. Diese nannte man der Lage entsprechend Friedhofsinsel.
Die Ansicht zeigt, wie massiv die Stadtbefestigung mit zwei Mauern und Wassergraben war.
Die Reinoldikirche war auch damals der Mittelpunkt der Stadt. Sie war damals noch dicht umbaut, unter anderem mit dem Richthaus.
Über die Stadtmauer hinweg prägten die Kirchtürme das Bild der Stadt - und natürlich die Stadttore, wie hier das Ostentor.
Fachwerk-Häuser prägten das Bild in Alt-Dortmund -  hier mit dem Durchblick zur Marienkirche. Sie hatte ursprünglich zwei Türme. Der Nordturm stürzte Anfang des 19. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit ein.
Der Blick auf St. Reinoldi und St. Marien von der (1.) Kampstraße. Die Kirchen waren damals noch von Friedhöfen umgeben.
Der überwiegende Teil der Gebäude in Alt-Dortmund waren Fachwerkhäuser.
Ein Blick auf das Gelände des Katharinenklosters. Es liegt ungefähr da, wo heute das Dortberg-Haus steht. Die Katharinenstraße erinnert an das alte Kloster.
Die Kirchen waren von Friedhöfen umgeben.
Ein Blick aus anderer Perspektive von der Brückstraße auf Reinoldi- und Marienkirche.
Ein Detail-Blick auf das Katharinenkloster mit Klosterkirche.
Ein Blick aus der Nähe auf das Ostentor. Es war einer von sechs Zugängen in die Stadt.
Der Blick von oben auf das Ostentor zeigt das Ausmaß der Stadtbefestigung, zu dem neben zwei Mauern auch ein Wassergraben gehörte.
Ein alter Stadtplan war Grundlage für Markus Meeder für die Konstruktion der historischen Gebäude, wie hier rund um Reinoldi- und Marienkirche.
Auch die jüngere Geschichte lässt Markus Meeder virtuell wieder aufleben - wie hier den prachtvollen Hauptbahnhof von 1910.
Der alte Hauptbahnhof mit der Femlinde-Bastion am Königswall.
Das 1904/04 gebaute Stadttheater von Martin Dülfer will Markus Meeder von außen wie von innen rekonstruieren.
Ein Blick auf das alte Stadttheater von der Seite. Es wurde, wie viele Gebäude in der Innenstadt, im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Gleich gegenüber vom alten Stadttheater am Hiltropwall lag die Oberpostdirektion.

Auch die jüngere Vergangenheit hat der Computer-Freak so schon animiert, den alten Hauptbahnhof von 1910 und das alte Stadttheater von 1904 rekonstruiert. Auch die Innenräume der im Zweiten Weltkrieg verloren gegangenen Prachtbauten will Meeder virtuell begehbar machen, dank alter Fotografien und der Original-Baupläne.

Ausführlich berichten wir in der Digitalen Sonntagszeitung über das virtuelle Dortmund 1610. Hier können Sie einen Gratis-Test der Zeitung bestellen.

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Ein Detail-Blick auf das Katharinenkloster mit Klosterkirche.

Der Blick auf St. Reinoldi und St. Marien von der (1.) Kampstraße. Die Kirchen waren damals noch von Friedhöfen umgeben.

Markus Meeder arbeitet an seinem 3D-Modell.

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