Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Balou Kulturzentrum

So trainieren Dortmunder orientalischen Bauchtanz

DORTMUND Sinnlich, weiblich, exotisch: Am Mittwoch kreisen im Balou e.V. ein knappes Dutzend Hüften zu orientalischen Popsongs – eine Stunde Bauchtanz mit Birgit Gahmann. Doch was nach flüssigen Bewegungen aussieht, erfordert kompliziertes Training - Hinfallen inklusive.

So trainieren Dortmunder orientalischen Bauchtanz

Sieht einfacher aus als es ist: Bauchtanz. Birgit Gahmann leitet seit 25 Jahren Kurse für angehende Bauchtänzerinnen.

Der Schleier schlängelt sich in fließenden Bewegungen als wäre er lebendig. Rochen nennt sich diese Figur mit dem dünnen Stück Stoff - und stellt sich in der Nachahmung deutlich weniger leicht dar, als sie beim Zusehen erscheint. Den Schleier fest zwischen Zeige- und Ringfinger verklemmt entsteht der Rochen durch die Armbewegung nach oben und unten, wobei die Arme mal auseinander gehen, dann wieder zusammengeführt werden.

Dortmund tanzt orientalisch

Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.

 „Jeder fällt irgendwann mal hin, weil er auf dem Schleier ausrutscht“, erzählt Birgit Gahmann, nachdem sie die Schleiertanzfigur demonstriert hat. Denn im klassischen ägyptischen Tanz lande der Schleier schon nach wenigen Minuten an der Seite. Doch egal ob mit Schleier oder ohne: Der Einstieg ist entscheidend. Als Leitmotto rät Gahmann ihren Tanzschülerinnen: „Rein kommen, gut aussehen - und vor allem: fühlen.“

 Seit 25 Jahren ist Gahmann Tanzlehrerin. Sie weiß genau, wie man Hüften zum Kreisen bringt. „Es ist nur wichtig, dass man die Bewegungen fühlt.“ Trotzdem muss eine angehende Bautänzerin die Bewegungen erst mal in den Kopf bekommen - und die klingen oft einfacher, als sie umzusetzen sind.Dem eigenen Bauch klar zu machen, dass er Wellen schlagen soll, ist für Anfänger ein kleines Kunststück: Erst müssen die oberen Bauchmuskeln angespannt werden, dann die eine Etage tiefer. Dabei müssen die zuvor angespannten Muskeln wieder entspannt werden. Klingt kompliziert, sieht aber gut aus - nach einigen Anläufen jedenfalls.

 Auch die kreisenden Bewegungen der Hüfte nach oben oder unten müssen erstmal vom Hirn verarbeitet werden, bevor sie im Spiegel der Gymnastikhalle bewundert werden können: Bauchnabel rein, Beckenboden anspannen, leicht in die Knie gehen und los geht´s.  Für eine Aufwärtsbewegung muss sich der Muskel zwischen dem Hüftknochen und dem untersten Rippenbogen zusammen ziehen. Mancher Anfänger nimmt dabei zum ersten mal bewusst Kontakt zu diesem unscheinbaren Muskel auf, der so hübsche Bewegungen hervor bringen kann.

 „Europäerinnen müssen oft erst ein Bewusstsein für den eigenen Körper entwickeln“, sagt Gahmann. Der Bauchtanz bringe den Tänzerinnen ein ganz neues Körpergefühl. Doch vor allem bringt der Kurs eines: Spaß. Auch wenn sich die Bauchmuskeln am nächsten Tag mit einem leichten Muskelkater bedanken. 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Obdachloser soll Bußgeld zahlen

Knöllchen für die Nacht auf Dortmunds Straßen

Dortmund Obdachlose müssen in Dortmund Strafe zahlen, wenn sie draußen übernachten. Es gibt zwar Notunterkünfte, doch viele schlafen nur ungern dort. Helfer befürchten, dass die Stadt die Obdachlosen aus der City verdrängen will.mehr...

Ärger beim Hausbau

Dortmunder wartet seit Jahren auf sein neues Heim

BRECHTEN Marc Neubauer ist mehr als verärgert: Seit über drei Jahren ist die Planung seines Hauses in Brechten beschlossene Sache und der Bau hat auch begonnen. Fertig ist es immer noch nicht.mehr...

Aplerbecker Hallenbad immer barrierefreier

Liftsystem erleichtert den Zugang ins Wasserbecken

APLERBECK Auf dem Weg zur Barrierefreiheit ist das Aplerbecker Hallenbad einen wichtigen Schritt weiter: Mit einem Liftsystem, das körperlich beeinträchtigten Badegästen den Weg ins Wasserbecken erleichtert.mehr...

Rachmaninow-Konzert der Philharmoniker

Gabriel Feltz erklärt seine Partitur der „Toteninsel“

Dortmund Vor dem Rachmaninow-Konzert der Philharmoniker am Dienstag und Mittwoch erläutert Generalmusikdirektor Gabriel Feltz seine Partitur und seine Gedanken zu Rachmaninows „Die Toteninsel“. Mit einer Originalaufnahme des Werks von Gabriel Feltz zum Reinhören.mehr...

Feueralarm im Theater Dortmund

Theaternebel löst Alarm aus, drei Vorstellungen unterbrochen

DORTMUND Es war kein Fehlalarm, der am Sonntagabend drei Vorstellungen im Theater unterbrach. Im Gegenteil: Die frisch modernisierte Alarmanlage ist fast schon zu gut.mehr...

Markus Mielek fotografiert Paare in Dunkelheit

Blind Love: Die vielleicht ehrlichste Art der Fotografie

DORTMUND Für das Projekt „Blind Love“ hat der Dortmunder Markus Mielek neun Paare in völliger Dunkelheit fotografiert. Es gab kein Licht – und keine Vorgaben. Das Ergebnis war für alle überraschend.mehr...