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Weihnachtsmarkt Dortmund

So war die WDR-Weihnacht unterm Riesen-Baum

DORTMUND Die WDR-Weihnacht an der Hansastraße gehört genauso zum Dortmunder Weihnachtsmarkt wie der Riesen-Baum. Am Montagabend war’s allerdings deutlich leerer als sonst.

So war die WDR-Weihnacht unterm Riesen-Baum

Nicht ganz so viele Menschen wie sonst, aber doch einige Hundert waren bei der WDR-Weihnacht. Foto: Schaper

Normalerweise ist es schon am frühen Nachmittag ziemlich voll vor der WDR-Bühne an der Hansastraße, quasi unterm großen Weihnachtsbaum. Und wenn’s um 16.30 Uhr losgeht, dann ist’s eigentlich immer ein ziemliches Gequetsche. An diesem Montag allerdings sind die Lücken groß, es ist wenig los. Das Schnee-Matsch-Wetter hat so einige abgehalten, zu dem kostenlosen Konzert zu kommen.

Ein harter Kern von einigen Hundert Leuten ist trotzdem dabei. Mit blinkenden Weihnachtsmützen auf dem Kopf und Glühwein in der Hand. Ist halt Winter. Da ist‘s nun mal kalt. Gut drauf sind sie trotzdem, die da in den ersten Reihen stehen. Und wenn’s leer ist, ist auch mehr Platz zum Schunkeln und Tanzen.

„Zeit für Besinnlichkeit“

Als ein Kameramann ins Publikum filmt, gibt‘s vorne lautes Gekreische.

Alles klar, kann losgehen.

Illustre Gäste schlagern feste: Die Schlagerweihnacht

Eindrücke von der WDR-Schlagerparty.
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„Es ist endlich Zeit für Besinnlichkeit“, klingt‘s aus den Boxen. „Dortmunder Weihnachtsmarkt jedes Jahr“. Das Lied ist vom Dortmunder Kai Kartner. Der hätte eigentlich auf der Bühne stehen sollen, liegt aber krank im Bett.

Durch’s Publikum gehen zwei schwer bewaffnete Polizisten. Auch das gehört 2017 zu so einer Veranstaltung dazu. Die Besucher sollen sich sicher fühlen.

Rockiges „Kling Glöckchen“

Den Auftakt auf der Bühne übernimmt dann das Mundorgel-Projekt rund um Tommy Finke, den musikalischen Direktor des Schauspiels. Die Band singt Lieder aus der Mundorgel und solche, von denen sie denkt, dass sie da rein gehören. „Kling Glöckchen“ zum Beispiel.

Das Mundorgel-Projekt macht eine schnelle Rock-Nummer draus. Jetzt ist das Kreischen wieder da. Dem Publikum gefällt‘s. Irgendwer holt die nächste Runde Glühwein. Dann ist schon die nächste auf der Bühne: Pia Malo, Tochter von Olaf dem Flipper. Im Laufe des Abends folgen noch viele weitere Musiker: Tom Astor, Voxxclub, The Baseballs und Matthias Steiner, der mal Olympia-Gold im Gewichtheben geholt hat und jetzt Sänger ist.

Und nach und nach wird’s dann doch noch voll vor der Bühne.

Die WDR-Weihnacht wird jedes Jahr fürs Fernsehen aufgenommen, zwei Sendetermine im WDR gibt es.

Zu sehen ist die Show am Sonntag (17.12.) um 16.45 Uhr und an Heiligabend (24. Dezember) um 18 Uhr.

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