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Aktionstage

So wollen Feuerwehr und Polizei LKW-Unfälle verhindern

DORTMUND Die Polizei und die Feuerwehr wollen LKW-Fahrer über Gefahren aufklären: Simulatoren sollen ihnen im Rahmen von Aktionstagen zeigen, was im Ernstfall passiert. Wir haben den Test gemacht und liefern alle Infos, Bilder und Videos.

So wollen Feuerwehr und Polizei LKW-Unfälle verhindern

Nur eine Vorführung, trotzdem erschreckend: Ein Transporter, ein Kleinwagen und ein Lkw haben sich verkeilt.

Ein LKW ganz vorne, ein Transporter hinten – und in der Mitte ein Kleinwagen. Alle hoffnungslos ineinander verkeilt. Mittendrin: zwei Verletzte. Ein Horrorszenario haben sich Feuerwehr und Polizei für die Eröffnung der Aktionstage zur Verkehrsunfallprävention für LKW-Fahrer im Feuerwehr-Ausbildungszentrum ausgedacht.

Und auch, wenn dieses Horrorszenario eine Übung zu Vorführzwecken ist und die verletzten Fahrzeuginsassen nur Attrappen sind: Gerade in den vergangenen Monaten ist die Zahl der Autobahn-Unfälle, an denen LKW beteiligt sind, gestiegen. Die Liste der Ablenkungsfaktoren für die Fahrer ist lang. „Da kommt einiges zusammen“, sagt Polizeisprecherin Nina Vogt. Die Antwort der Polizei auf das Problem: Kontrolle einerseits, Vorbeugung andererseits. Gerade mit den Aktionstagen will man LKW-Fahrer aufklären.

Wie Polizei und Feuerwehr LKW-Unfälle verhindern wollen

Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.
Eindrücke von der Übung.

Besonders beeindruckend schaffen das Simulatoren. Die Idee: Die Besucher der Aktionstage können ansatzweise erleben, wie sich ein Unfall im Lkw anfühlen könnte. Beim Aufprallsimulator setzt sich der LKW-Fahrer auf einen Sitz, der auf einer Schiene montiert ist. Die Schiene bewegt sich mit rund zehn Stundenkilometern nach vorne und wird dann abrupt abgebremst. „Das tut schon bei zehn Stundenkilometern ganz schön weh. Da möchte man sich nicht vorstellen, wie es bei höheren Geschwindigkeiten ist“, sagt Nina Vogt. Anschließend wird die Aufprallwucht errechnet. Das sei das Gewicht, das der Gurt beim Aufprall ausgehalten hat, sagt Ralf Lehrke, Verkehrssicherheitsberater für die Autobahnpolizei. Und gerade der Gurt kann im Ernstfall Leben retten. Lehrke: „Bei bis zu 80 Stundenkilometern habe ich mit Gurt eine gute Überlebenschance.“

Was es bedeutet, wenn sich ein LKW überschlägt, zeigt ein weiterer Simulator. Eine mögliche Situation: Ein Fahrer sieht ein Hindernis, bremst und stellt fest, dass das alleine nicht reicht. „Er weicht aus, fährt durch die Leitplanke in die Böschung und überschlägt sich“, sagt Lehrke.

Im Simulator bekommen die Insassen eine Idee davon, wie sich ein Überschlag anfühlt. Besonders gefährlich, wenn dann noch Gegenstände lose auf dem Armaturenbrett stehen, zum Beispiel eine Kaffeemaschine oder ein Laptop. Ein Abstandssimulator soll den LKW-Fahrern verdeutlichen, wie wichtig der richtige Sicherheitsabstand ist. Ab 50 Stundenkilometern sei für LKW aber ohnehin ein Abstand von mindestens 50 Metern vorausgesetzt, so Ralf Lehrke.

Ein Video von der Übung:

 

Feuerwehr und Polizei wollen LKW-Unfälle verhindern. Aktionstage sollen auf Gefahren hinweisen. Wir haben eine Übung begleitet.' href='https://www.instagram.com/p/BLyAnXUhm5T/' style=' color:#000; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none; word-wrap:break-word;

Ein von DoFotoTag (@dofototag) gepostetes Video am 20. Okt 2016 um 3:28 Uhr

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