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Sohn gewürgt: Staatsanwaltschaft beantragt Bewährungsstrafe

DORTMUND Der 39-jährige Familienvater aus Wickede, der im März seinen Sohn (8) fast erwürgt hätte, kann auf eine Bewährungsstrafe hoffen. Staatsanwältin Barbara Cuntze beantragte am Freitag vor dem Schwurgericht, den Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung zu verurteilen.

Sohn gewürgt: Staatsanwaltschaft beantragt Bewährungsstrafe

In der Anklageschrift hatte die Staatsanwaltschaft dem 39-Jährigen noch versuchten Totschlag vorgeworfen. Einen Tötungsvorsatz könne man dem Familienvater allerdings wohl nicht unterstellen, sagte die Anklägerin nun in ihrem Plädoyer. Sie könne nicht ausschließen, dass es sich bei der Rangelei zwischen dem betrunkenen Vater und Sohn um ein „Machtspiel“ gehandelt habe, das letztendlich eskaliert sei. „Ich bin im Prozess zu der Überzeugung gekommen, dass der Mann seine Kinder wirklich liebt“, so Cuntze. Der Achtjährige hatte bei der Würge-Attacke in akuter Lebensgefahr geschwebt. Ein Gerichtsmediziner geht davon aus, dass der Angeklagte über längere Zeit den Hals des Jungen zugedrückt haben muss. Das Urteil soll am 17. November verkündet werden.

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