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St. Clemens-Kirche bekommt Zwangsschließung verordnet

BRACKEL Was Pfarrer Ludger Keite noch als „Supergau“ bezeichnete, ist jetzt zum Leidwesen der St. Clemens-Gemeinde tatsächlich eingetreten. Die Kirche muss wegen bröckelnder Putz-Teile (RN berichteten) ihre Pforten schließen.

St. Clemens-Kirche bekommt Zwangsschließung verordnet

Das Kirchenschiff "schmückt" derzeit ein Baugerüst.

Vier Wochen ist die Vorgabe der eigens angereisten Statiker und Architekten aus dem Erzbistum Paderborn. „Das ist mehr als ärgerlich“, ist Pfarrer Keite geknickt. Gerade für die Traupaare täten ihm diese Umstände in der Seele weh. „Aber die Sicherheit der Menschen hat hier klar Priorität.“ Und wie geht es jetzt weiter? Keite: „Mit Trauungen können wir in die St. Nicolaus von Flüe-Kirche ausweichen. Unsere Gottesdienste finden ab sofort im großen Saal des Franz-Stock-Haus statt.“

Die vier Wochen Zwangsschließung wird nun genutzt, um ein Sicherheitsnetz unter dem kompletten Gewölbe zu spannen, um weitere herabfallende Teile des Putzes aufzufangen. Und Statiker nutzen den Zeitraum, um festzustellen, wie langfristig das Gewölbe gesichert werden muss. Denn das liegt auf den Mauern und Pfeilern der Kirche auf und ist somit anfälliger für Erschütterungen. Deshalb ist eine mögliche Alternative, ein neues Gewölbe an den Dachstuhl zu hängen, das nicht aufliegt. „In vier Wochen wissen wir mehr. Die Idee wird dann im Kirchenvorstand diskutiert“, sagt Keite.

Was er allerdings nicht weiß, ist die Höhe der Kosten, die auf die katholische Gemeinde an der Flughafenstraße zukommen: „Da traue ich mir im Moment keine Einschätzung zu.“ Fakt ist aber, dass der Zeitpunkt nach dem Stemmen des Etats für das neue Franz-Stock-Haus denkbar ungünstig ist

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