Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

St. Reinoldi sucht Retter für Sanierung

DORTMUND Schon der Wiederaufbau nach dem Krieg wurde mit Hilfe der Dortmunder Bürger gestemmt. Und so soll es jetzt auch bei der dringend nötigen Sanierung der Stadtkirche sein. Die Aktion "Rettet Reinoldi" will dazu mindestens 3 Mio. Euro sammeln.

St. Reinoldi sucht Retter für Sanierung

Wollen Reinoldi retten: Prof. Dr. Thomas Schilp, Jürgen Wallinda-Zilla, Pfarrer Ulrich Dröge, Pfarrer Michael Küstermann, Prof. Günther Rager und Armin Hingst.

Es ist eine ungewöhnliche Allianz aus Theologen, einem Historiker und Medienfachleuten, die die Initiative startet. "Wir wollen ein Bewusstsein für das Kleinod St. Reinoldi schaffen. Das ist eine echte Marketing-Aufgabe", erklärt Armin Hingst von der Gestaltmanufaktur das Anliegen. Das Problem liegt auf der Hand: "Pro Jahr haben wir 40000 Euro aus Kirchensteuer-Mitteln für die Bauunterhaltung zur Verfügung. Wir geben aber schon jetzt mehr als 100.000 Euro dafür aus", erklärt Paul-Gehard Stamm, Superintendent des Kirchenkreises Mitte-Nordost. Und das reicht nur für das Nötigste. Um die erforderliche Sanierung von Turm, Fassade und historischen Fenstern zu finanzieren, sind mindestens 3 Mio. Euro nötig. 600.000 Euro für die Turm-Sanierung, die in wenigen Wochen startet, hat inzwischen die Kirche selbst bereit gestellt. Ein Gerüst um den Turm schützt bereits die City-Passanten vor möglicherweise herunterfallenden Steinbrocken der bröckelnden Fassade. "Alles andere übersteigt aber unsere finanziellen Kräfte", weiß Stamm. Helfen soll hier die Initiative "Rettet Reinoldi", die mit vielen verschiedenen Aktionen Aufmerksamkeit schaffen und Spenden sammeln will. Für 100 Euro kann man beispielsweise einen symbolischen Wiederaufbau-Stein kaufen und sich einen Eintrag im öffentlichen Register der Unterstützer sichern.   Zu den ersten Aktionen des Initiativkreises gehört ein mit Unterstützung der Ruhr Nachrichten gedrucktes Faltblatt, das über St. Reinoldi und die nötige Sanierung informiert. Und die Initiatoren sind sich sicher, dass sie damit die nötige Resonanz finden. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dortmunder Bürger ihr Wahrzeichen verfallen lassen", glaubt Prof. Günther Rager vom media consulting team. Sein Wunsch: "Es wäre doch schön, wenn im Kulturhauptstadt-Jahr 2010 an St. Reinoldi kein Gerüst mehr haben."

 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Illegal abgestellter Müll nah einer AWO-Werkstatt

Gehörlose Frau stolpert über Sperrmüll und verletzt sich schwer

Lindenhorst Nahe der AWO-Werkstatt in Lindehorst ist der Bürgersteig oft mit Abfall übersät. Viele Menschen mit Behinderung kommen dort regelmäßig vorbei. Im März ist eine gehörlose Frau gestolpert und hat sich das Handgelenk gebrochen. Die illegale Müllablage zu beseitigen scheint nicht ganz einfach.mehr...

Prozess gegen 19-jährigen mutmaßlichen Messerstecher

Er soll im Streit auf seine Eltern eingestochen haben

Dortmund Ein Messerdrama am Körner Hellweg beschäftigt seit Donnerstag (19.4.) zum zweiten Mal das Dortmunder Landgericht. Ein erster Prozess gegen den 19 Jahre alten Angeklagten hatte im Mai 2017 abgebrochen werden müssen, weil eine Schöffin langfristig erkrankt war.mehr...

Amazon schiebt Bezahlung von Handwerkern auf

Seit Monaten warten Amazon-Auftragnehmer auf Bezahlung

Dortmund Seit Donnerstag ist das europaweit größte Verteilzentrum von Amazon in Dortmund offiziell eröffnet. Rund 1600 Arbeitsplätze schafft das Zentrum und auch viele Dortmunder Handwerker bauten daran mit. Doch die warten immer noch auf ihre Bezahlung.mehr...

rnLegenden des Dortmunder Nachtlebens

Das Orpheum: Wo Prince um ein Kettenhemd feilschte

Dortmund Das Orpheum war in den 80er-und 90er-Jahren eine der aufregendsten Diskos Dortmunds. In dem umgebauten Kino tranken Punks Wein zu Reggae-Klängen und feierten Gruftis neben Ärzten. Superstar Prince mietete einmal sogar den ganzen Laden – und machte einem Barmann ein verlockendes Angebot.mehr...

Die Geschichte des Kreuzviertels

Von der Beamtenvorstadt zum Szeneviertel

Kreuzviertel Es war nicht immer das beliebte In-Viertel, als das es heute von vielen wahrgenommen wird. Über lange Strecken seiner Geschichte hatte das heutige Kreuzviertel noch nicht mal einen Namen. Wie wurde aus dem Viertel das, was es heute ist?mehr...

Ärger um Dauerparker am Rombergpark

Viele Pendler belegen den Parkplatz am Rombergpark

Brünninghausen Auf dem Parkplatz am Rombergpark gibt es aktuell Ärger. Eigentlich ist der Parkplatz für Besucher des Parks gedacht. Beschränkungen gibt es jedoch keine. Deshalb stellen inzwischen auch Pendler und Dauerparker ihre Autos dort ab. Für Besucher des Rombergparks wird das zum Problem.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden