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Illegales Driften

Staatsanwalt ermittelt gegen TV-Moderator

DORTMUND/HAMM Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Dortmunder TV-Star Jean-Pierre Kraemer. Der 34-Jährige, der seit Jahren eine Tuning-Show beim TV-Sender Sport 1 moderiert, soll es bei einem Drehtermin übertrieben haben. Der Vorwurf: gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

Staatsanwalt ermittelt gegen TV-Moderator

Der Dortmunder TV-Moderator Jean Pierre Kraemer.

Jean-Pierre Kraemer soll bei einer Folge der TV-Show "Die PS-Profis - Mehr Power aus dem Pott" durch einen Kreisverkehr in Hamm gedriftet sein. Ein Zuschauer zeigte den 34-jährigen TV-Moderator an. Das bestätigte Ulrich Biermann, Pressesprecher der Polizei Hamm, auf Anfrage unserer Redaktion. "Wir haben die Anzeige aufgenommen und dann an die Staatsanwaltschaft Dortmund weitergegeben", sagte Biermann.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund soll nun dem Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr nachgehen. Bisher läge die Akte aber nicht vor, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Nachfrage. 

Der TV-Sender Sport 1 wollte sich zu dem Vorfall nicht äußern und hat die Videos, die die Fahrt durch den Kreisverkehr am 31. Juli zeigen, aus dem Netz genommen. Man wolle kein weiteres Öl ins Feuer gießen und Diskussionen in beide Richtungen vermeiden, sagte Michael Röhrig, Teamleiter Kommunikation bei Sport 1.

Schwarze Reifenspuren hinterlassen?

Auf dem Video vom 31. Juli ist nach Berichten der Bild-Zeitung und des Westfälischen Anzeigers Jean-Pierre Kraemer zu sehen, der in einem BMW um einen Kreisverkehr driftet und dabei schwarze Reifenspuren auf dem Asphalt hinterlässt.  Zwei Zeugen hatten sich zu dem Vorfall bei der Polizei gemeldet. 

Polizeisprecher Biermann: "Die Straße ist offensichtlich nicht abgesperrt gewesen. Bei einem Drift kann man auf Radfahrer und Fußgänger nicht so reagieren wie bei einer normalen Fahrt durch den Straßenverkehr." Der Dortmunder Jean-Pierre Kraemer ist seit 2009 bei der in Dortmund produzierten TV-Show dabei. Für eine Stellungnahme war er bislang nicht zu erreichen.

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