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Für große Gefahrenlagen

Stadt plant Rückkehr von Katastrophenschutz-Sirenen

DORTMUND Ältere Dortmunder kennen die Heultöne noch - wenn nicht aus dem Krieg, so doch zumindest von den regelmäßigen Probealarmen, die es bis in die 1990er Jahre gab. Jetzt könnte es eine Rückkehr der Sirenen auf Dortmunds Dächer geben. Wir haben eine Hörprobe.

Stadt plant Rückkehr von Katastrophenschutz-Sirenen

Sie könnten bald wieder im Dortmunder Stadtbild auftauchen: Große Sirenen, mit denen die Bevölkerung auf eine Gefahr hingewiesen werden kann.

Mit dem Ende des "Kalten Krieges" hatten die Luftschutzsirenen eigentlich ausgedient, wurden danach vor allem in ländlichen Bereichen, aber auch in Dortmund und anderen Großstädten noch teilweise zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr genutzt. Inzwischen sind alle Anlagen in der Stadt abgebaut. Doch jetzt könnte es eine Renaissance geben. Entsprechende Überlegungen des Landes werden auch in Dortmund unter Federführung der Feuerwehr weiterverfolgt.

Auslöser der Überlegungen des Landes war der Großbrand in einer Düngemittelfabrik in Krefeld. Hier musste die Bevölkerung dazu aufgerufen werden, Türen und Fenster wegen der gesundheitsgefährdenden Rauchwolke zu schließen. In der Regel wird diese Meldung per Radio oder Internet verbreitet. Doch zunächst müssen die Bürger dazu gebracht werden, das Radio einzuschalten oder ins Internet zu gehen. Dazu könnten Sirenen den Weckruf geben.

Das Problem ist: In vielen Großstädten - so auch in Dortmund - wurden die Sirenen inzwischen abgeschafft. Jetzt hat das Land 10 Millionen Euro bereitgestellt, um das landeseinheitliche Warnsystem für die Gefahrenabwehr auszubauen. Dortmund stehen bis Ende 2015 aus diesem Topf 230.000 Euro zur Verfügung. Sie werden wahrscheinlich für Planungsaufgaben oder auch für neue Warntechnik ausgegeben.

"Wir sehen im Grundsatz Bedarf dafür", erklärte Feuerwehr-Chef Dirk Aschenbrenner auf Nachfrage. Die Sirenen könnten als "Weckruf" bei Großbränden oder auch bei drohendem Unwetter eingesetzt werden.  Unklar ist noch, wie das Warnsystem verbessert oder erneuert werden soll. Klar ist, dass eine flächendeckende Neuanschaffung von Sirenen Millionen-Kosten verursachen würde. In einem Gesamtkonzept muss deshalb unter anderem aufgezeigt werden, wie hoch die Sirenendichte im Stadtgebiet sein müsste, erklärt Aschenbrenner. Nicht zuletzt muss den Bürgern auch vermittelt werden, was die Sirenentöne bedeuten.

DORTMUND Schallen bald einmal pro Tag Sirenen durch die Dortmunder City? Der U-Turm könnte neben den "Fliegenden Bildern" auch eine Ton-Installation bekommen. Das planen zwei Ruhrgebiets-Künstler. Zunächst muss das Rundum-Display aber für rund einen Monat lang ausgeschaltet werden - um dann mit mächtig Akustik-Untermalung wieder zu erstrahlen.mehr...

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