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Kulturzentrum der Bosniaken

Stadt reagiert auf Kritik von Anwohnern an Fußballfest

HÖRDE Nach der Kritik von Anwohnern am Fußballfest des Kulturzentrums der Bosniaken reagiert jetzt die Stadt auf die Vorwürfe. Der Verein habe friedlich gefeiert, gegen Ordnungswidrigkeiten sei durchgegriffen worden. Die Siedlung sei zu klein für ein so großes Fest, meint dagegen ein Anwohner.

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Auf diesem Gelände an der Strohnstraße feierte der Kulturverein der Bosniaken.

Detlef Drüke will sich mit anderen Anwohnern zusammensetzen und mit Blick auf das Fest im nächsten Jahr auf das Ordnungsamt zugehen.

124 „Knöllchen“ und sechs abgeschleppte PKW – das ist die Bilanz der Stadt nach dem Fußballfest des islamischen Kulturzentrums der Bosniaken, das am Pfingstsonntag auf dem Gelände der Gesamtschule mit mehreren tausend Gästen in der Gartenstadt gefeiert hat.  Nach der von Anwohner Detlef Drüke geäußerten Kritik über zugeparkte Gehwege und Müll auf den Wiesen der umliegenden Siedlungen stellt Stadtsprecherin Anke Widow zunächst einmal fest, dass der Kulturverein „fröhlich und friedlich“ gefeiert habe.

 Fünf Einsatzkräfte des Ordnungsamtes und Kadetten der Verkehrswacht waren unterwegs, um wildes Parken zu unterbinden. Nicht alle Festgäste hatten sich an die Auflagen gehalten. In diesen Fällen hätte das Ordnungsamt durchgegriffen, betonte Anke Widow.Zudem habe die Stadt dem Kulturverein Auflagen erteilt: Dazu zählten Lärmschutz, ein Pendelbus zwischen dem großen Parkplatz am Hauptfriedhof und der Gesamtschule sowie Infobriefe für die Anwohner, die in den umliegenden Straßen mit Hauswurfsendungen hätten informiert werden sollen. „Solch ein Schreiben habe ich nicht bekommen“, stellt Detlef Drüke fest.

Er will sich nun mit Nachbarn zusammensetzen, um mit Blick auf das nächste Fest im Jahr 2013 auf die Stadt zuzugehen. „Unsere Siedlung ist zu klein für dieses große Fest“, meint er. Das Ordnungsamt der Stadt nehme konstruktive Kritik gerne entgegen, so Anke Widow.  

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