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Stadt stoppt Raucher

DORTMUND Auch die Stadtverwaltung rüstet sich für das kommende Rauchverbot: Ab 1. Januar sind Zigaretten in Büros und städtischen Gebäuden tabu.

Stadt stoppt Raucher

Aschenbecher und Zigaretten sind auf den Rathaus-Fluren bald tabu.

Mit einer Dienstanweisung für die städtischen Mitarbeiter wird das Nichtraucherschutz-Gesetz vor Ort umgesetzt. Grundsätzlich gilt: In allen städtischen Gebäuden herrscht ab 1. Januar Rauchverbot, in Schulen, Kindergärten und Jugendhilfe-Einrichtungen sogar auf dem gesamten Gelände. Betroffen sind davon nicht nur die Beschäftigten, sondern auch alle Besucher.

Noch offen ist, ob und wo spezielle Raucherräume eingerichtet werden, die das Gesetz ausdrücklich zulässt. Das hänge vom Bedarf und den Möglichkeiten vor Ort ab, stellte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer heute nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands klar.

Keine Sonderkontrollen

Gefragt ist die Stadtverwaltung auch bei der Überwachung des Rauchverbots - nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern ab. 1. Juli auch in Gaststätten. Es werde aber keine gezielten Kontrollen des Ordnungsamtes dazu geben, erklärt Rechtsdezernent Wilhelm Steitz. Ohnehin erwartet er keine größeren Probleme mit dem Rauchverbot in Gaststätten. "Wenn das in Italien funktioniert wird es auch in Dortmund klappen", zeigt er sich überzeugt.

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