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Stadt übernimmt den Turm

LANSTROP Die Sanierung und der Erhalt des Greveler Wasserturms - im Volksmund "Lanstroper Ei" genannt - haben eine realistische Perspektive bekommen: Die Stadt hat den dringend renovierungsbedürftigen Stahlkoloss aus Privathand erworben. Ziel ist es, das dann rundum erneuerte Denkmal im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 zu präsentieren.

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Am Fuße des Turms: Politik, Verwaltung und Förderverein freuen sich über die gute Nachricht. Brodersen

Die Tage des stillen Weiterrostens könnten für den Wasserturm bald vorbei sein. Schwidder

Trotz kalten Windes und Nieselregens stand den Beteiligten am Freitagnachmittag die Freude über die günstige Wendung ins Gesicht geschrieben. Ganze Generationen von Politikern hätten sich bereits für die bedeutende Landmarke, die schon von weither zu sehen ist, eingesetzt, betonte Bezirksvorsteher Heinz Pasterny. Und auch sein Vorgänger Friedhelm Lütgebüter war sichtlich zufrieden, dass sein Wirken als "Wanderprediger" in Sachen Lanstroper Ei doch noch Erfolg hatte. Seit zehn Jahren setzt sich der Förderverein für den Erhalt des Wasserturms ein.

Stadtdirektor Ullrich Sierau sprach denn auch von einer historischen Dimension dieser Zusammenkunft. Er habe schon früh mitbekommen, dass der Turm den Menschen der Umgebung sehr am Herzen liege und es ein großes bürgerschaftliches Engagement zum Erhalt des Baudenkmals gebe. Frühere Nutzungskonzepte wie etwa der Bau von Ausstellungsräumen für Fahrzeuge seien mit den Vorgaben des Landschaftsschutzplanes nicht vereinbar gewesen.

Nach zähen Verhandlungen habe die Stadt den Turm erworben, teilte der Dezernent mit. Der Eigentumsübergang sei am 1. November erfolgt. Nach wie vor steht die Frage der Finanzierung der Sanierung im Raum. Sierau hofft, EU-Fördertöpfe anzapfen zu können. Auch glaubt er, dass die Erneuerung etwas preisgünstiger möglich ist, als vom Gutachter berechnet. Weiterhin aktuell ist der Plan einer Gastronomie am Wasserturm. Auch kulturelle Events könnten dort stattfinden. Angedacht ist ebenfalls eine Farbgestaltung des Turms durch einen Künstler im Auftrag eines großen Unternehmens. Zunächst wird jetzt rund ums Ei weiter aufgeräumt. u.b.

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