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Freizeitstätten

Stadt will Schwerpunkte für Jugendliche setzen

APLERBECK Die Jugendfreizeitstätte in Aplerbeck ist ein beliebter Treffpunkt. Schüler können dort an vielen Sportangeboten teilnehmen. Jetzt will die Stadt Dortmund weitere Schwerpunkte für Jugendliche setzen.

Stadt will Schwerpunkte für Jugendliche setzen

Die Jugendfreizeitstätte hat ein eigenes Beachvolleyball-Feld direkt vor der Tür. Jugendliche können dort prima Sport treiben.

Sport wird in der Jugendfreizeitstätte an der Schweizer Allee schon immer groß geschrieben. So werden Beach-Volleyball und Tischtennisturniere angeboten, dazu läuft ein Straßenfußball-Projekt. Schon allein die geografische Lage ist für „Bewegungsspiele“ geradezu prädestiniert. In der direkten Nachbarschaft des Hauses befinden sich das Emscherstadion und der Sport- und Freizeitpark. Jetzt möchte die Stadt Dortmund in einigen Jugendfreizeitstätten thematische Schwerpunkte setzen. Auch an der Jugendfreizeitstätte Aplerbeck. Hier könnte man sich, so die Verwaltung, noch stärker mit den Themen Sport und Bewegung befassen.

Zunächst nur eine Idee, die auf der Weiterentwicklung der Angebotsstruktur der Einrichtungen der Kinder- und Jugendförderung beruht, die der Rat der Stadt Dortmund auf seiner Sitzung im Juli 2011 beschlossen hat. Neben den sportlichen Aktivitäten könnte sich die Freizeitstätte Aplerbeck auch im Rahmen der schulischen Bildung am so genannten „MINT-Projekt“ (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) zur Einrichtung eines Forschungslabors beteiligen.„Bislang ist die Umsetzung dieser Ideen aber noch nicht endgültig abgesegnet“, sagt Renate Thönnissen, Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung im Stadtbezirk Aplerbeck. Zunächst müsse der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie noch seine Zustimmung geben. Doch die Jugendamt-Mitarbeiterin geht davon aus, dass die Pläne umgesetzt werden.

„Dann bietet sich natürlich eine noch engere Zusammenarbeit mit den benachbarten Schulen an“, so Thönnissen. Auch eine Kooperation mit Aplerbecker Sportvereinen sei möglich. „Dabei wollen wir aber den Vereinen auf gar keinen Fall Konkurrenz machen“, betont Thönnissen.

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