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Nortkirchenstraße

Stadt will neue Bebauungsregeln

DORTMUND Das neue Technologiegebiet Phoenix West wächst. Auch über seine Grenzen hinaus. Die Stadt will jetzt die Weichen dafür stellen, dass sich auch an der Nortkirchenstraße das Gewerbe weiter entwickeln kann.

Stadt will neue Bebauungsregeln

Das Baugebiet Phoenix-West (l.) und seine Nachbarn an der Nortkirchenstraße (r.). Auch dort will die Stadt jetzt die Möglichkeiten für die Gewerbe-Entwicklung verbessern.

Dazu sollen die Festlegungen des Bebauungsplans für die Flächen zwischen Nortkirchenstraße und Phoenix-West gelockert werden. Statt Geschosszahlen soll hier künftig eine Gebäudehöhen-Grenze von 17 Metern für die Entwicklung nach oben gelten. Im Hinterkopf haben Planer und Wirtschaftsförderer dabei eine mögliche Expansion des weltweit führenden Hersteller von Pumpen und Pumpen-Systemen, der mit seinen Produkten zum Teil Weltmarktführer ist.

Konkrete Erweiterungspläne gibt es zwar noch nicht, man habe sich aber bei der Stadt nach möglichen Expansionsflächen erkundigt, heißt es bei Wilo auf Anfrage. Zu den Filet-Grundstücken, die auf eine neue Nutzung warten gehört auch das Areal der AOK-Regionaldirektion Westfalen-Lippe. Der Krankenversicherer will bekanntlich ein neues Direktionsgebäude für rund 400 Mitarbeiter auf der Stadtkrone-Ost bauen und hat dazu bereits ein Grundstück an der Kopenhagener Straße gekauft. Das Neubau-Vorhaben werde trotz der Fusionspläne mit der AOK-Rheinland voran getrieben, betonte AOK-Sprecher Karl-Josef Steden auf Nachfrage. Als Generalplaner sei bereits das Essener Architekturbüro Nattler ausgewählt worden. Spätestens Mitte 2012 soll der Neubau bezogen und das Areal an der Nortkirchenstraße aufgegeben werden. Konkrete Verkaufspläne gebe es noch nicht, doch sei man optimistisch, die Fläche gut vermarkten zu können, erklärt Steden.

Mit der Änderung des Bebauungsplans, den gestern der Verwaltungsvorstand auf den Weg gebracht hat, sollen auch Regelungen für einzelne Flächen auf dem Areal Phoenix West angepasst werden. Dazu gehört auch das Werk für Technische Gase von TGHM an der Konrad-Adenauer-Allee. Der Standort, so Planungsdezernent Ullrich Sierau, soll langfristig gesichert und zum neuen Techno-Park entsprechend abgeschirmt werden.

Mit einer Mauer. Wenn der Rat am 25. März der Änderung des Bebauungsplans zustimmt, muss das Planwerk erneut für vier Wochen öffentlich ausgelegt werden. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

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