Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Uwe Kisker

Stalking-Fall: Angeklagter streitet Vorwürfe ab

DORTMUND Vor dem Amtsgericht hat am Donnerstag der Prozess im Stalking-Fall Uwe Kisker begonnen. Der Dortmunder Moderator wird seit Jahrzehnten von Telefonterror belästigt. Doch der Angeklagte will nicht der unbekannte Anrufer sein.

Stalking-Fall: Angeklagter streitet Vorwürfe ab

Kultmoderator Uwe Kisker am Donnerstag vor dem Gerichtssaal.

Auf die Frage, ob er sich zu den Vorwürfen äußern wolle, schüttelte der Angeklagte lediglich den Kopf. Sein Verteidiger Siegmund Benecken wurde später allerdings deutlicher. „Wir bestreiten alles“, sagte der Rechtsanwalt. „Es ist überhaupt nicht erwiesen, dass die Anrufe von meinem Mandanten stammen.“

Der Fall beginnt schon Anfang der 1990er-Jahre. Damals wurde Kisker regelmäßig von Anrufen belästigt. Später stellte sich heraus: Bei dem Täter handelte es sich um einen früheren Bekannten von Kiskers Ehefrau. Der Recklinghäuser wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Danach war Ruhe.

Allerdings nur für ein paar Jahre. Spätestens 2014 brach der Terror wieder besonders schlimm über Uwe Kisker herein. „Früher war mir das piepegal. Aber ich werde älter und mache mir jetzt mehr Gedanken“, sagte der Moderator in seiner Zeugenaussage. „Vor allem in den Wintermonaten habe ich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich nach Hause komme.“

Für Kisker steht fest, dass es sich bei dem Stalker erneut um den Mann aus Recklinghausen handelt. Verteidiger Benecken sagt jedoch: „Das kann doch jeder sein, der ihm einen Streich spielen will.“ Das Amtsgericht will den Angeklagten nun auf jeden Fall psychiatrisch untersuchen lassen. Wenn das Gutachten vorliegt, fängt der Prozess von vorne an. 

DORSTFELD Vielleicht kommt der Mann doch nicht ungeschoren davon, der Moderator Uwe Kisker seit Jahrzehnten terrorisiert: Denn die Staatsanwaltschaft hat am Montag einen Kurswechsel angekündigt.mehr...

DORTMUND Seit gut 25 Jahren wird der Dortmunder Moderator Uwe Kisker von einem Mann aus Recklinghausen per Telefon terrorisiert. Ein Ermittlungsverfahren gegen den mutmaßlichen Anrufer stellte die Staatsanwaltschaft Dortmund jetzt jedoch ein. Kiskers Anwalt kündigte bereits eine Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft an.mehr...

DORTMUND Dieser Telefonterror dauert nun schon 25 Jahre: Der Dortmunder Moderator Uwe Kisker wird seit 1989 von einem Mann belästigt. Der Stalker hat bereits abertausende Male angerufen. In der Anfangszeit schickte er sogar die Feuerwehr und Leichenwagen vor Kiskers Tür. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu dem ungewöhnlichen Fall.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schutz vor Terroranschlägen

Wie sicher sind die Beton-Sperren am Weihnachtsmarkt?

Dortmund 2,5 Tonnen schwere Beton-Sperren sollen den Dortmunder Weihnachtsmarkt vor Terroranschlägen schützen. In einem Video auf Youtube ist jedoch zu sehen, wie ein Laster, der Tempo 50 fährt, einen ebenso schweren Betonklotz einfach zur Seite rückt. Wie sicher sind die Dortmunder Sperren also wirklich? Wir haben nachgefragt.mehr...

Großeinsatz in Dorstfeld

Rauch im Hannibal - Feuerwehr rückt aus

DORSTFELD Großalarm am Hannibal in Dorstfeld: Wegen einer größeren Menge Rauchs ist die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag zum riesigen Wohnkomplex ausgerückt. Einen Brand fand die Feuerwehr zwar nicht - aber warm wurde es im Gebäude trotzdem.mehr...

Übersichtskarte

Das wird aus den Ex-Filialen von Sparkasse und Volksbank

Dortmund 17 Filialen der Dortmunder Volksbank und 16 der Sparkasse Dortmund schlossen seit 2016. Gerade in den Stadtteilen gab es die Sorge, die Räumlichkeiten könnten lange leer bleiben. Nun sind einige sinnvolle Nachnutzungen in Sicht. Auf einer interaktiven Karte zeigen wir, was der aktuelle Stand an allen Standorten ist.mehr...

Übersicht

Hier wird in Dortmund geblitzt

DORTMUND Die Dortmunder Polizei und das Dortmunder Ordnungsamt verraten täglich, wo die Geschwindigkeit der Autofahrer kontrolliert wird. Auf unserer Übersichtskarte zeigen wir die Straßen, an denen Polizei und Ordnungsamt blitzen wollen.mehr...

Keine Anwohner betroffen

Bombenfund am Hafen - Blindgänger ist entschärft

DORTMUND Zweiter Bombenfund in drei Tagen: In Huckarde ist am Mittwoch am Rande des Hafens eine 125-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Im Gegensatz zum Bomben-Trio von Lindenhorst am Montag waren diesmal jedoch weder Anwohner noch größere Straßen betroffen. Die Entschärfung lief ohne Probleme.mehr...

Spektakulärer Video-Flug

Fliegen Sie durch Dortmunds Nebeldecke

DORTMUND Dichte Nebelschwaden lagen am Mittwochmorgen über Dortmund. Nur die höchsten Punkte der städtischen Skyline wie der Florianturm ragten aus dem Dunst hervor. In einem kurzen Video nehmen wir Sie mit auf die Reise durch die Nebeldecke - mit einem spektakulären Ende.mehr...