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ECE-Center

Streit um Kameras beim Einkaufsbummel

DORTMUND Mehr Sicherheit beim Einkaufsbummel oder unerwünschte Überwachung? Auch in der Thier-Galerie werden sich an dieser Frage wohl die Geister scheiden. Datenschützer sehen die Videoüberwachung in den ECE-Einkaufszentren auf jeden Fall skeptisch.

Streit um Kameras beim Einkaufsbummel

So soll es in der neuen Thier-Galerie aussehen.

Die Hamburger Datenschutz-Behörde zieht gegen die großflächige Kameraüberwachung in Einkaufszentren der in der Hansestadt ansässigen ECE-Gruppe jetzt sogar vor Gericht und will ein grundsätzliche Klärung erreichen.   In Absprache mit den Hamburgern hatten auch die Datenschützer in NRW und anderen Bundesländern ECE-Einkaufszentren unter die Lupe genommen und Kameras beanstandet, die etwa vor den Eingängen zu Toiletten oder an Cafes angebracht waren. In solchen Einzelfällen wie etwa am ECE-Center am Limbecker Platz in Essen habe man auch auf die Kritik reagiert und die Kameras entfernt oder in eine andere Richtung gedreht, betonte ECE-Sprecher Robert Heinemann auf RN-Anfrage.   Der Streit mit den Datenschützern ist aber grundsätzlicher Natur. Sie stören sich daran, dass ECE generell nicht nur Fluchtwege und Tiefgaragen, sondern auch die Ladenstraßen, Rolltreppen und Eingänge mit Kameras überwacht und sehen darin einen Verstoß gegen das Bundesdatenschutz-Gesetz.

  ECE verweist dagegen auf die höhere Sicherheit für Kunden und Händler. Man werte die Aufnahmen nicht generell aus und lösche die Bänder innerhalb von 48 Stunden, erklärt der ECE-Sprecher. Bei Überfällen könnten die Aufnahmen der Polizei aber wertvolle Hinweise liefern. Und nicht zuletzt werde an allen Eingängen des Centers deutlich auf die Videoüberwachung hingewiesen.   Auch bei der Thier-Galerie in Dortmund, die im Herbst eröffnet, werde man am üblichen Standard festhalten, kündigt Heinemann an. Eine genaue Zahl der hier geplanten Kameras könne er allerdings noch nicht nennen. „Die Datenschutz-Beauftragten sind aber jederzeit zu einem Rundgang willkommen“, so der ECE-Sprecher. Denn auch der Centerbetreiber wolle keinen Wildwuchs an Videoüberwachung. Heinemann: „Schließlich kostet jede Kamera auch Geld.“ 

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