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Studierendenwerk Dortmund

Studentenwohnheim Ostenbergstraße 109 wird saniert

BAROP Über 40 Jahre lang hat das Studentenwohnheim an der Ostenbergstraße Studenten ein- und ausziehen sehen. Die vielen Jahre und Bewohner haben Spuren hinterlassen. Ab August wird das Wohnheim saniert. Ende Juli ziehen die letzten Studenten aus. Wir haben darüber mit dem Studierendenwerk Dortmund gesprochen.

Studentenwohnheim Ostenbergstraße 109 wird saniert

Das Studentenwohnheim an der Ostenbergstraße.

Die Anlage an der Ostenbergstraße 109 ist eines der letzten Wohnheime des Studierendenwerks mit Gemeinschaftsküchen auf den Fluren. 1974 wurde das Wohnheim erbaut – mit 183 Wohnplätzen, die meisten davon Einzelapartments ohne eigene Küche.

Die meisten Bewohner sind schon ausgezogen

Hinter der grauen Fassade des Wohnheims haben noch bis vor einigen Monaten Studenten aus verschiedenen Ländern Kontakte geknüpft, zusammen gekocht oder in der Wohnheimkneipe „Sackbahnhof“ gefeiert. Inzwischen ist es ruhig geworden auf den Fluren. Die meisten Bewohner sind schon ausgezogen, denn im August wird mit der Sanierung des Gebäudes begonnen. Das Wohnheim wird von Grund auf erneuert.

„Das Gebäude wird modernisiert und energetisch saniert. Das betrifft Dach, Fassade, Wasser- und Heizrohrsysteme sowie die Elektronik", erklärt Studierendenwerk-Sprecherin Petra Mikolajetz. Außerdem werde eine Wärmerückgewinnung installiert. „Auch Türen, Bodenbeläge, Decken und Wände werden umgestaltet und die Möbel ausgetauscht“, so Mikolajetz.

Dass das dringend nötig ist, zeigt sich beim Rundgang durch das Wohnheim. Besonders einer Küche im Erdgeschoss sieht man die vielen Jahre Benutzung an. Der graue PVC-Boden ist aufgeweicht und dreckig. Von der vergilbten Arbeitsplatte blättert die Beschichtung ab. Auch die Küchengeräte und das Mobiliar haben ihre besten Jahre lange hinter sich.

92 voll möblierte Doppel- und fünf Einzelapartments

Die Ansprüche der Bewohner haben sich gewandelt. "Die Studenten suchen heute bevorzugt Appartements mit eigenem Bad und eigener Küche", sagt Mikolajetz. Die Gemeinschaftsküche verliere an Attraktivität. In dem Wohnheim sollen deshalb 92 voll möblierte Doppel- und fünf Einzelapartments mit Bad und eigener Küchenzeile entstehen. Platz für gemeinsame Aktivitäten bleibt dennoch. Statt in der Küche auf dem Gang, können sich die künftigen Bewohner in zwei Gemeinschaftsräumen treffen.

„Wir rechnen damit, dass die Anlage Ende 2018 wieder bezugsfertig ist“, so Mikolajetz. Im Dezember 2016 wurde die Sanierung des Wohnheims beschlossen. „Allen Bewohnern wurden Plätze in anderen Wohnanlagen und Hilfe beim Umzug angeboten“, versichert Mikolajetz. Im August, also zum Ende des Semesters, würden ohnehin viele Studenten ausziehen.

"Ich habe mich hier wohl gefühlt"

Eine der wenigen, die erst Ende Juli ausziehen, ist Rodanthi Theodoridi. Die Studentin aus Griechenland hat während ihres Erasmus-Semesters in der Anlage gewohnt. Sie schätzt, 20 bis 25 Studenten wohnten noch dort, fast alle seien, wie sie, Austauschstudenten, die Ende des Monats zurück in die Heimat gingen. „Ich habe mich hier wohl gefühlt“, sagt Theodoridi. Aber die Küche sei nicht so schön, und die Miete ein bisschen zu hoch – 194 Euro beträgt die Warmmiete für ca. 17,5 qm Wohnfläche.

Nach der Grunderneuerung des Wohnheims wird es teurer. „Da es sich um eine umfassende Maßnahme handelt, die den Wohnkomfort erheblich verbessert, werden künftig die Mieten angepasst“, erklärt Petra Mikolajetz. Die Studenten, die wegen der Sanierung ausziehen mussten, das „Ostenberg 109“ aber ins Herz geschlossen haben, hätten Ende 2018 übrigens die Möglichkeit, wieder einzuziehen.

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