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Wirtschaftliche Effekte

Studie sieht DFB-Fußballmuseum als lohnende Investition

DORTMUND Als lohnende Investition verteidigen Stadt und Land ihre Unterstützung für den Bau des DFB-Fußballmuseums in Dortmund. Rückendeckung bekommen sie jetzt von einer Studie, die positive wirtschaftliche Effekte des Museums für die Region bescheinigt.

Studie sieht DFB-Fußballmuseum als lohnende Investition

Das DFB-Fußballmuseum - hier in der Vision der Architekten - soll sich für Stadt und Land bald auszahlen.

Schon in weniger als sechs Jahren nach der Eröffnung hat sich für die öffentlichen Fördergeber die Investition ausgezahlt. Dann seien bereits mehr als 100 Millionen Euro Umsatz in die regionale Wirtschaft zurückgeflossen, lautet eine der Kernaussagen der Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr (dwif) aus München. Das hat im Auftrag des Tourismus-Büros Dortmund-Tourismus die wirtschaftliche Bedeutung des künftigen DFB-Fußballmuseums untersucht.Bei ihrer Studie gehen die Experten nach eigenen Angaben sogar von eher vorsichtigen Annahmen aus. Sie kalkulieren mit Verweis auf vergleichbare Museen in Deutschland mit bis zu 400.000 Besuchern im Jahr. Bei ihrer Berechnung der wirtschaftlichen Effekte werden außerdem nur die Tagesausflugsgäste berücksichtigt, die nicht aus Dortmund und Umgebung kommen. 

Jeder dieser Gäste wird schätzungsweise 12 Euro im und noch einmal 23,50 Euro außerhalb des Museums ausgeben, die etwa zu gleichen Teilen Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistern zu Gute kommen. Die jährlichen direkten und indirekten Umsätze für die regionale Wirtschaft summieren sich so auf bis zu 19 Millionen Euro. Rein rechnerisch ergibt sich so ein Arbeitsplatzeffekt von rund 280 Vollzeitjobs. Und die öffentliche Hand kann auf jährliche Steuereinnahmen von bis zu 1,5 Millionen Euro hoffen. "Die Förderung unseres Projekts durch das Land stellt also keine Subventionierung für den Fußball dar, sondern ist eine absolut sinnvolle Investition in den Standort NRW", lautet das Fazit von Manuel Neukirchner, Geschäftsführer der Stiftung DFB-Fußballmuseum. 

Als "Impuls mit vielfältiger Wirkung" für die Stadt sieht denn auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau das DFB-Fußballmuseum. Und für Dortmund-Tourismus-Geschäftsführer Matthias Rothermund ist der neue Besuchermagnet aus touristischer Sicht schlicht ein "Glückslos". Und die indirekten Marketing-Effekte für die Stadt sind in den Berechnungen der Studie noch gar nicht berücksichtigt, wie Dr. Manfred Zeiner vom dwif betont.  Der erste Spatenstich für Museum gleich gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof wird am 20. September gesetzt. Die Eröffnung ist für den Herbst 2014 geplant. Das Museum soll 36 Millionen Euro kosten. Das Land beteiligt sich daran mit einer Fördersumme von 18,5 Millionen Euro. Der Rest tragen der DFB und Sponsoren bei. Die Stadt stellt das Grundstück in bester City-Lage zur Verfügung und geht als Partner der Betreibergesellschaft mit ins wirtschaftliche Risiko. 

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