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Filmemacher

TU-Student gründet Produktionsfirma in Seattle

DORTMUND/SEATTLE Seine ersten Kurzfilme drehte Timur Örge an der TU in Dortmund. Während eines Auslandssemesters in Seattle gründete er ein Netzwerk von Filmemachern und Schauspielern und machte einen Horrorfilm. Jetzt ist er zurück in Dortmund - und hat große Pläne.

TU-Student gründet Produktionsfirma in Seattle

Timur Örge beim Dreh: Der Student der Technischen Universität Dortmund hat in Seattle seine eigene Film-Firma gegründet – und führt sie jetzt hier weiter.

Es ist dunkel, die Kamera schwebt durch eine Wohnung. Vampire feiern hier. So beginnt Timur Örges Kurzfilm „The Nest“. Der 24-Jährige produziert mit seiner Firma „Mumukuba“ Filme, Werbespots und Image-Videos für Unternehmen.

Angefangen hat die Geschichte 2014 an der TU Dortmund, wo Örge Englisch und Sport auf Lehramt studierte. Während seines Auslandssemesters in Seattle in den USA stand dann Film auf dem Lehrplan – aber er wollte lieber selbst kreativ sein. Mit seinem Kindheitsfreund Deniz Berk Özgören, der in Seattle lebt, baute er Mumukuba auf, ein Netzwerk von Schauspielern und Filmemachern.

Schon erste Erfolge mit Filmprojekten

Viel Erfahrung hatte Örge nicht, eine Gage für die Mitstreiter war nicht drin. Trotzdem wollten sich viele an seinem Horror-Kurzfilm-Projekt „American Love Story“ beteiligen. „Ich glaube, am Anfang geht es gar nicht um Kunst oder Kreativität, sondern darum, die Leute am Ball zu halten und Freundschaften zu schließen“, sagt Örge.

Aus den ursprünglich geplanten drei Monaten in den USA wurden neun Monate, in denen das Mumukuba-Team mehrere Kurzfilme drehte. Dabei war Örge gleichzeitig Regisseur, Produzent und Schauspieler. „American Love Story“ landete in Bleedingham , einem bekannten Film Festival in der Horror-Szene, auf dem zweiten Platz in der Kategorie Kameraführung. Das Vampir-Video „The Nest“ erhielt einen Publikumspreis beim 48 Hour Film Project in Seattle.

Der Trailer zum Film:

Seinen Stil beschreibt Örge als „kreativen Kino-Style“. „Das könnte theoretisch alles ins Kino“. Ein glückliches Ende hätten die Filme nicht unbedingt, in fast allen stecke der Gedanke „das Universum ist nicht gerecht“. Bei den Werbefilmen sei das natürlich anders: Die richten sich nach den Auftraggebern.

Seit sechs Wochen ist Timur Örge zurück in Dortmund und will jetzt hier Fuß fassen. Ein paar Tage nach seiner Rückkehr startete der Dreh für einen Werbespot, die Post-Produktion für einen 90-minütigen Film findet ebenfalls hier statt. Sein Studium führt er nebenbei weiter, hauptsächlich kümmert er sich um die Firma. „Ich bin gerade weniger Regisseur und Produzent als Geschäftsmann und Manager“, sagt er.

Mumukuba bedeutet "Hallo und willkommen"

Neben Dortmund ist Mumukuba in Örges Heimatort Dülmen und weiterhin in Seattle tätig. Das Team besteht aus ehemaligen Mitschülern und Kommilitonen. Im Moment übernimmt jeder alles – von der Organisation bis zum Schnitt. Lukas Wesemann ist ein Schulfreund Örges und seit dessen Rückkehr nach Deutschland Teil des Teams. „Es ist toll zu sehen, wie viele Leute bereit sind, Geld und Zeit da rein zu stecken“, sagt Wesemann.

Der Name der Produktionsfirma ist übrigens ein Wort aus einer Geheimsprache, die sich die Gründer Örge und Özgören als Kinder ausgedacht haben: Mumukuba steht für „Hallo und willkommen“.

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