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"Tage, die uns wieder aufrütteln"

GROßHOLTHAUSEN Beim Volkstrauertag am Sonntag erinnerten zahlreiche Veranstalter an den Mahnmalen im Dortmunder Süden an die Opfer der Weltkriege und alltäglicher Gewalt.

"Die Toten mahnen zum Frieden", eröffnete CDU-Ratsvertreterin Barbara Menzebach die Gedenkfeier in Großholthausen, wo 80 Teilnehmer nicht nur der Millionen Gefallenen der beiden Weltkriege gedachten. Mit Barbara Menzebach schlugen St.-Clemens-Pfarrer Johannes Helle und Altbürgermeister Lorenz Ladage 62 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch die Brücke in die Gegenwart.

  Die Redner wandten sich gegen jedwede Form von Gewalt und erinnerten dabei auch an das Schicksal der Opfer von Rechtsextremismus und Terrorismus. Lorenz Ladage verurteilte dabei ausdrücklich "Hass und Gewalt gegen Fremde".

"Trauern wir als Volk wirklich - oder ist es nur eine lästige Tradition?", fragte Johannes Helle kritisch. Mit Gegenwarts-Kriegen wie in Afghanistan begründete der Pfarrer, dass der Volkstrauertag von aktueller Bedeutung sei. "Wir brauchen Tage wie den Volkstrauertag, Tage, die uns wieder aufrütteln."

  

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