Tagesmütter: Geld soll fließen

DORTMUND Ein offener Brief der Betroffenen an das Familienbüro, das deutlich Machtwort des OB und die Berichterstattung zeigen Wirkung: Die Tagesmütter bekommen ihr Geld, und zwar schneller als zunächst vom Jugendamt zugesichert.

Tagesmütter: Geld soll fließen

Waltraud Bonekamp.

Bis 7. Dezember sollen alle ausstehenden Zahlungen angewiesen sein, versprach die zuständige Dezernentin Waltraud Bonekamp auf RN-Anfrage. Etwa 150 Zahlungsrückstände müssten dazu noch aufgearbeitet werden, doch es würden täglich weniger. „Gleichzeitig werden wir alle betroffenen Tagesmütter anschreiben und informieren“, so Bonekamp. Bei manchen würde allerdings die Zahlung eher eintreffen als der Brief.

  Die Rückstände, die durch eine Computerumstellung im Jugendamt und einen hohen Krankenstand in der „Aufholphase“ entstanden waren, bezögen sich hauptsächlich auf neue Betreuungsverhältnisse und Veränderungen, so die Dezernentin. Die Höhe der ausstehenden Aufwandsentschädigungen sei höchst unterschiedlich, sie richtet sich nach Dauer und Stundenzahl, Qualifikation und Anzahl der Kinder.

Auch das vielfach kritisierte Problem der Erreichbarkeit ist geregelt: In den nächsten Tagen richtet die Verwaltung eine Hotline ein, unter der sich die Tagesmütter informieren können.