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Thier-Gelände: Einkaufscenter kommt voran

DORTMUND Das geplante Einkaufszentrum auf dem Thier-Gelände in der City nimmt weiter Formen an. Im Dezember soll der Rat grünes Licht für den Bebauungsplan und den städtebaulichen Vertrag geben, die den Rahmen für den Einkaufspalast setzen.

Thier-Gelände: Einkaufscenter kommt voran

Das Modell vermittelt einen Eindruck vom geplanten Einkaufscenter zwischen Westenhellweg (l.) und Wall (r.).

33.000 Quadratmeter EInzelhandelsfläche sollen auf dem früheren Brauer-Areal unter Einbeziehung des alten Berlet-Gebäudes am Westenhellweg entstehen - ausreichend für rund 150 neue Geschäfte. Dazu kommen Gastronomie und Kultur in einem integrierten "Kultur-Garten". Über Details wird freilich noch politisch zu diskutieren sein. Nicht zuletzt die Grünen standen dem Vorhaben bis zuletzt kritisch gegenüber, befürchteten negative Auswirkungen auf den übrigen Handel in der Stadt. Die Forderungen des rotgrünen Antrags aus dem April seien mit den vorliegenden Vereinbarungen weitgehend erfüllt worden, erklärt Planungsamtsleiter Ludger Wilde.

Nicht realisierbar ist nach Ansicht von Investor und Experten aber etwa die Forderung, dass die Hälfte aller Geschäfte im Einkaufszentrum neue Angebote in der City sein müssen. Im städtebaulichen Vertrag soll stattdessen eine Quote von einem Drittel festgeschrieben werden. "Auch das ist ein ambitioniertes Ziel", betont Wilde.   Die Fläche des Textilhandesl soll auf 19.500 Quadratmeter begrenzt werden. Damit liege man unter der Empfehlung des eingeschalteten Gutachters, erklärt Wilde. Und die gläserne Passage in der Silberstraße soll statt rund um die Uhr, wie von den Grünen gefordert, auf 6 bis 23 Uhr beschränkt werden. 

Auf der anderen Seite dürfen sich die Grünen darüber freuen, dass ECE sich zu einem ehrgeizigen Energiekonzept verpflichtet. Man will einen Standard erreichen, der 30 Prozent unter den Vorgaben der Energie-Spar-Verordnung liegt.  Darüberhinaus regelt der städtebauliche Vertrag u.a. Einzelheiten zum Bauablauf, zur architektonischen Qualität, zur Verkehrserschließung oder zur Beteiligung an Marketing-Aktionen der City. Nicht zuletzt verpflichtet sich der Investor auch, die Kosten für den Umbau der benachbarten Straßen von der Potgasse und Martinstraße bis Hövelstraße und Grafenhof zu übernehmen -insgesamt rund 2,8 Mio. Euro. 

Wenn die Politik am 18. Dezember grünes Licht gibt, könnte die Stadt die Baugenehmigung voraussichtlich im April nächsten Jahres erteilen. Mitte 2009 sollen dann die Bauarbeiten auf dem Ex-Brauer-Areal starten. Im Herbst 2011 soll die Einkaufsgalerie dann eröffnet werden. "Bei der Vermarktung gibt es schon jetzt eine ungeheure Resonanz", berichtet der Chef der ECE-Objektentwicklung, Gerhard Dunstheimer.

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