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Für geheilte Kinder

Tom (9) weiht die neue Glocke auf der Kinderkrebsstation ein

DORTMUND Jedes Läuten ist ein Zeichen: "Krebs, ich bin stärker als du." Das Klinikum Dortmund hat auf der Kinderkrebsstation eine Glocke installiert, die Kinder, wenn sie ihre Krankheit besiegt haben, läuten dürfen. Tom (9) war am Freitag der erste, der sie betätigte - und das Klinikum hat von diesem Moment ein berührendes Video online gestellt.

Tom (9) weiht die neue Glocke auf der Kinderkrebsstation ein

Tom (9) hat den Krebs besiegt und war der erste, der die neue Glocke auf der Kinderkrebsstation des Klinikums läuten durfte.

Ärzte und Pfleger stehen in einer langen Reihe im Krankenhausflur Spalier, sie jubeln und halte ihre Hände nach vorn gestreckt. Tom kommt strahlend auf die Kamera zugelaufen, klatscht im Vorbeikommen die Hände aller Mitarbeiter ab, steigt dann auf eine kleine Holzleiter und läutet die kleine Glocke, mehrere Sekunden lang. Er sieht stolz aus.

Dieses Video, das das Klinikum am Freitagmittag bei Facebook online gestellt hat, bekam bis Sonntag über 3000 "Likes", wurde 800 Mal geteilt und insgesamt über 80.000 Mal angeklickt. Die Reaktionen sind ermutigende Nachrichten für Tom: "Alles Gute für dich, großer Kämpfer", schreibt eine Nutzerin. Oder: "Gänsehaut pur - lass es krachen!"

Hier ist das Video:

 

Über sechs Monate hinweg war Tom aus Unna auf der Station und kämpfte gegen den Blutkrebs. Er siegte und darf die Station verlassen. Dennoch muss er ambulant nachversorgt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums. Die Glocke, heißt es weiter, sei eine Idee des Stationsteams gewesen, der "Elterntreff leukämie- und tumorerkrankter Kinder" finanzierte sie.

Bei der Anbringung wurde darauf geachtet, dass die Glocke "extra weit oben und schräg gegenüber vom Stationsstützpunkt angebracht" wird, schreibt das Klinikum. Schließlich sollen die Kinder, die auf der Station behandelt werden, sie nicht beim Spielen "einfach so" läuten.

DORTMUND Ab sofort dürfen auch ambulante Patienten im Kinder-MRT des Dortmunder Klinikums untersucht werden. In dem spendenfinanzierten Gerät konnten zuvor nur stationär im Klinikum aufgenommene Menschen Platz nehmen. Einigen bleibt der Anblick der Videos von Adolf Winkelmann aber immer noch verwehrt.mehr...

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