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Topf-Hits: Schlafen konnten sie später

DORTMUND Bis fünf Uhr früh kochte der Hexenkessel neben der Möllerbrücke. Im Swabedoo, der kultigen Musik-Kneipe, stieg die letzte Promi-Küchenparty "Top(f)-Hits". Sie verlangte einiges an Kondition ab. Musiker der Extraklasse, ein asiatisch aufgemischtes Menü, wohlig-samtiger Rebensaft und Gute-Laune-Garantie - damit stand der Party für alle Sinne nichts mehr im Weg.

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Gutes Essen, gute Weine, gute Stimmung, hier mit Jürgen Weber. Die "Topf-Hits" im Swabedoo begeisterten die Gäste.

Swabedoo-Chefin Heike Kemper hatte Mittwochabend alle Hände voll zu tun.

Man nehme die kleinste Band der Welt ("Notfalls spielen wir in einer Telefonzelle"), opfere zwei Quadratmeter Kneipenfläche für die Jungs, füge ein Gesangs-Genie wie Jürgen Weber hinzu, dann noch zwei knackige Kerle von "Lady's Night" und garniere das rockige Potpouri mit   "lecka" Essen: Die     letzten Top(f)-Hits schweißten Promis und Gaumenkitzler in Dortmunds legendärem Swabedoo zusammen. Heike Kemper,   Frontfrau der Musikkneipe in Rufweite zum Stadion, schmiss eine grandiose Party, in der die Puppen tanzten bis zum Frühstücksei.

    Verführ-Aromen

Der Bestand an Leergut nahm schon am frühen Abend in Lichtgeschwindigkeit zu. Arndt Schulz von Cabernet & Co. entkorkte sich einer Sehnenscheidenentzündung entgegen. Das Küchenteam um Alexander Erdmann schickte Wolken verführerischer Aromen durch den Laden. Kürbis-Chilli-Espresso und Tandoori Lachssteak im Bananenblatt brachten die Zungen in Wallung, und Chefkoch Erdmann verriet gerne die Geheimnisse des Pfannen-Gemüses zum Lachs: Möhren, Lauch, Kaiserschoten, gemahlene Erdnüsse, Thailändischer Spargel, Shi Take Pilze, rote Zwiebel und Sojakeime - Hm!

555 Euro für die Tafel

Die wohltätige Dortmunder Tafel erntete noch einmal mit beim Gute-Laune-Termin: 555 Euro fließen aufs Tafel-Konto, darunter der Versteigerungs-Erlös für Karten zur "Lady's Night", die bald wieder im Solendo steigt, der frechen Sandkasten-Adresse am Hafen. Björn Jung und Guido Fischer wollten ausnahmsweise die Textilien am Leib lassen, aber als ihre Comedy beim Partyvolk nicht so recht zündete, schrien 80 Gäste das Duo auf den Bartresen: "Ausziehen, ausziehen". Da hatte Jürgen Weber längst fürs richtige "Fever, you give me fever" gesorgt. Der Mann mit dem Elvis-Schnitt gab den Sinatra, den Dean Martin und natürlich den King of Rock'n'Roll, schmalzte, swingte, gurrte und basste sich mitten durch die entfesselte Gästeschar.

Applaus für die Band

Auf ihren zwei Quadratmetern ließ es die  "Wohnzimmerband"  krachen nach allen Regeln der Rocker-Kunst. Enno Koenig haute raus, was die Stimmbänder hergaben - phantastisch. Da geizten auch Dortmunds Musiker-Legenden Martin Buschmann und Eckhard C. Schulz nicht mit Applaus.

  

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