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Trauer teilen, Trost spenden

'Das Leben geht weiter', heißt es oft, wenn der Verlust eines Angehörigen plötzliche Leere hinterlässt.

"Und immer wieder stellen Menschen erstaunt fest, dass es tatsächlich so ist", weiß Dieter Grützner, Landesgeschäftsführer des Humanistischen Verbandes NRW. Aber der Weg der Trauerbewältigung ist lang. Was hilft, ist die Erinnerung an gemeinsam erlebte Momente. Am Totensonntag (25. 11.) will der Humanistische Verband versuchen, Trost zu spenden. Zu einer Gedenkfeier in der großen Trauerhalle des Hauptfriedhofs sind alle eingeladen, die im vergangenen Jahr einen Angehörigen verloren haben.

Heike Holtschneider, Vizepräsidentin des Verbands und Verantwortliche für den Bereich Trauerkultur, spricht in ihrer Gedenkansprache nicht nur zum Thema Tod und Trauerbewältigung, denn "Hoffnung und Trauer gehören zusammen. Eins geht nicht ohne das andere." Das Programm kündigt auch Rezitationen an, musikalische Einlagen geben den Besuchern Gelegenheit, ihre Gedanken treiben zu lassen und Kerzen zu entzünden.

In der humanistischen Bewegung spielt Trauerarbeit seit jeher eine große Rolle: Sie unterstützt Menschen, die sich keiner Religion verbunden fühlen, beim Abschied von Angehörigen. So bietet der humanistische Verband neben individuellen und würdevollen Abschiedsfeiern Gesprächskreise für Angehörige an. Infos unter www.hvd-nrw.de

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