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Hoeschpark

Überflutetes Wäldchen: Wasser nicht gesundheitsgefährdend

DORTMUND Entwarnung für die Freunde des Hoeschparks: Von dem Wasser, das sich im Brügmanns Hölzchen am Rande der Westfalenhütte staut, geht nach Analysen der Stadtentwässerung keine Gesundheitsgefahr aus. Und auch gegen die Überflutung des Wäldchens will die Stadt dauerhafte Maßnahmen ergreifen.

Überflutetes Wäldchen: Wasser nicht gesundheitsgefährdend

Mit „Hilferufen“ an den Bäumen machen Mitglieder des Freundeskreises Hoeschpark auf die anhaltende Überflutung des Brügmanns Hölzchens aufmerksam. Doch zumindest langfristig scheint Rettung in Sicht.

Der Freundeskreis Hoeschpark hatte Anfang der Woche mit „Hilferufen“ an den Bäumen auf die andauernde Überflutung des Waldstücks aufmerksam gemacht, die durch die vorhandenen Pumpen nicht beseitigt werden kann. Es wurde auch die Sorge geäußert, dass das Wasser mit Cyaniden und Schwermetallen verseucht sei. Am Ende könne gar die Sperrung des Hoeschparks drohen.

Umweltamts-Leiter Dr. Rainer Mackenbach gab auf Nachfrage unserer Redaktion in diesem Punkt Entwarnung. Die Stadtentwässerung lasse das Wasser regelmäßig untersuchen. Das Ergebnis: Es werden sogar die Grenzwerte der strengen Trinkwasser-Verordnung eingehalten. Lediglich bei Proben, die im Januar dieses Jahres genommen wurden, sei ein leicht erhöhter Cyanid-Wert festgestellt worden. Da man aber wohl kaum das Wasser im Brügmanns Hölzchen trinke, gebe es keinen Grund zur Besorgnis, betont Mackenbach.

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„Das Wasser vor Ort ist unbedenklich“, lautet sein Fazit aus den Analyse-Ergebnissen. Eine Beeinflussung durch mögliche industrielle Altlasten vom Westfalenhütten-Gelände sei nicht zu erkennen. Und man werde auch in Zukunft die Wasserqualität weiter kontrollieren, verspricht der Umweltamtsleiter.

Stadt: "Das Wasser muss raus"

Mit dem Ruf nach wirkungsvollen Maßnahmen gegen das gestiegene Grundwasser und sich stauende Regenwasser scheinen die Hoeschpark-Freunde ebenfalls Gehör zu finden.

Die Stadt strebe eine ingenieurmäßige Lösung des erkannten Problems an, erklärte Stadtsprecher Michael Meinders gegenüber unserer Redaktion. Es werde eine dauerhafte Drainage des Parks ins Auge gefasst. „Die Ursachen für die Überschwemmung sind dann letztlich nicht entscheidend, vielmehr gilt: das Wasser muss raus“, betont Meinders. Nach aktuellen Überlegungen solle es in nahe gelegene Mischwasserkanäle geleitet werden.

Drainage des Hoeschparks nicht vor 2017

Allerdings bittet der Stadtsprecher um Geduld, weil eine gründliche Planung der Trockenlegung und auch eine wasserrechtliche Genehmigung nötig sei. Am Ende müssten dann Drainage-Leitungen in zwei bis drei Metern Tiefe im Park installiert werden. Voraussetzung ist natürlich, dass die Politik die umfangreiche Baumaßnahme, deren Kosten noch nicht näher beziffert sind, beschließt.

Mit Blick auf all diese Vorarbeiten sei aus Sicht der Fachverwaltung mit einer Drainage des Hoeschparks nicht vor 2017 zu rechnen, erklärt Meinders. Aber zumindest gibt es eine Perspektive für die Park-Freunde.

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