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Umweltschutz ja, langsam fahren nein

Schnell fahren wollen Unternehmer - und trotzdem die Umwelt schützen. So ließ sich das Ergebnis der Umfrage zu Beginn des "Klimagipfels vor Ort" interpretieren: "Tempolimit 130 km/h - dafür oder dagegen?" lautete die Frage. Das Ergebnis war deutlich. Eine klare Mehrheit von 78,3 % der Unternehmer sprach sich gegen das Tempolimit aus. Gleichwohl unterstrichen die Firmenlenker ihr Verantwortungsbewusstsein, möglichst wenig Energie im Alltag zu verbrauchen.

"Der Klimawandel muss nicht nur Gefahr bedeuten, genauso stecken darin Chancen für die heimischen Firmen", beschrieb Gastgeberin Dorothee Schenten vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ihre Motivation für den regionalen Klimagipfel.

Visionäre Blicke in die Zukunft bot etwa Prof. Dr. Herbert Kohler von der Daimler AG: "Eine klare Strategie unseres Hauses für die nächsten Jahre ist das emissionsfreie Autofahren durch Brennstoffzelle und Batteriebetrieb."

Helmut Diegel, Regierungspräsident Arnsberg, übte aber auch Kritik an Mercedes: "Warum ist das klimaschonende Auto, der Blue Tech, nur in Amerika am Markt und nicht in Europa?" Der Grund dafür sei einfach, antwortete der Manager. Die EU schaffe es bisher nicht, europaweit für den dazu notwendigen Kraftstoff zu sorgen, den es in den USA bereits überall gebe.

In einem Punkt waren sich Gastgeberin und Referenten einig: Der Klimawandel ist neben den Schwierigkeiten, die bewältigt werden müssen, eine große Chance für die Wirtschaft.

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