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Umweltzone soll groß ausfallen

DORTMUND Die Stadt drängt auf die Einrichtung einer möglichst großräumigen Umweltzone zum Schutz vor Luftschadstoffen. Es gelte, bei möglichen Fahrverboten Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern, machte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer die Haltung der Verwaltung mit Blick auf die Luftreinhalteplanung der Bezirksregierung klar.

Umweltzone soll groß ausfallen

Wirtschaft kritisiert Einführung der Umweltzonen.

Parallel zum Luftreinhalteplan für die mit Feinstaub belastete Brackeler Straße, die zur Mini-Umweltzone werden soll, bastelt die Behörde in Arnsberg derzeit an einem regionalen Luftreinhalteplan. Grundlage dafür ist eine so genannten Ampelkarte, die Belastungsschwerpunkte im Straßennetz markiert. Dementsprechend müssten sich Fahrverbote zumindest über das gesamte Innenstadt-Gebiet erstrecken.

  Nach Meinung der Stadtspitze soll es aber deutlich darüber hinaus gehen. „Es kann nicht sein, dass es in der City ein Fahrverbot gibt, aber beispielsweise im Indupark nicht“, fürchtet Langemeyer u.a. Nachteile für den City-Handel. Einer regionalen Umweltzone für das gesamte Ruhrgebiet hatten sowohl Regierungspräsident Helmut Diegel wie zuletzt auch Umweltminister Eckhard Uhlenberg eine Absage erteilt.

Konkrete Hinweise über die Pläne von Land und Bezirksregierung erhofft sich die Stadt für Anfang Dezember, wenn in Düsseldorf erneut über mögliche Fahrverbote diskutiert wird.

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