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Randale durch Rechtsradikale

Unbekannte verbrennen Kranz vor jüdischem Mahnmal

DORSTFELD Nach der Randale in der Neujahrs-Nacht in Dorstfeld verfolgt die Polizei Spuren in die Rechtsextremisten-Szene. Mitglieder des verbotenen "Nationalen Widerstands" wohnen in dem Stadtteil. Sie sollen Polizisten in der Nacht zum Januar 2015 mit Böllern beworfen haben. Auch ein jüdisches Mahnmal wurde Ziel der Randalierer.

Unbekannte verbrennen Kranz vor jüdischem Mahnmal

Dieses Mahnmal erinnert an eine Synaoge in Dorstfeld.

Ein Unbekannter zündete einen Kranz an, der im November vor dem jüdischen Mahnmal am Dorstfelder Hellweg abgelegt worden ist. Vermummte Personen verbrannten öffentlich Plakate politischer Parteien und ein Transparent der Personalwerbung der Polizei. Ein Sprecher der Polizei sprach am Freitag von einer „sehr aggressiven Stimmung“ der maskierten Personen gegenüber Polizisten. Die Täter zündeten Böller und hantierten mit bengalischen Fackeln.

Auf ihrer Internetseite veröffentlichten die Dorstfelder Rechtsextremisten einen Bericht über das Geschehen. Der Text liest sich wie ein Bekennerschreiben. Ein Foto zeigt eine maskierte Person vor dem Mahnmal, das an eine jüdische Synagoge und die Opfer nationalsozialistischer Gewalt erinnert. Vor dem Mahnmal leuchtet ein Feuerschein. Am 9. und 10. November 1938 brannten die Nationalsozialisten in Deutschland die Synagogen der jüdischen Gemeinden nieder.

Silvester-Bilanz für Dortmund

Neonazis bewerfen Polizisten mit Böllern

DORTMUND 40 Schlägereien und drei größere Brände in der Nacht sowie Unfälle auf glatten Straßen in den frühen Morgenstunden: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rutschten mit viel Arbeit ins neue Jahr. Ein Kind wurde in der Nacht verletzt. In Dorstfeld musste die Polizei gegen Nazis vorgehen.mehr...

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