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Vandalismus

Unbekannte verwüsten Schießstand - enormer Sachschaden

SCHARNHORST Unbekannte Vandalen haben am Sonntag auf einem 42.000 Quadratmeter großen Gelände mit Schießstand ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Der Sachschaden ist enorm. Allerdings sollte der Schießstand nach langem Streit des Eigentümers mit dem Umweltamt ohnehin stillgelegt werden.

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Dietrich Kloos zeigt die Schäden auf dem 42.000 Quadratmeter großen Gelände mit Schießstand.

Am Sonntag haben Unbekannte den Schießstand und das Vereinshaus verwüstet.

Ob die unbekannten Täter Waffen auf dem Gelände der Hobbyschützen an der Buschwiese gesucht haben, ist nicht bekannt. Vielleicht wollten sie aber auch einfach nur wüten.Denn die Einbrecher hinterließen am Sonntag zwischen 13 und 19.30 Uhr an verschiedenen Stellen des 42.000 Quadratmeter großen Geländes an der Buschwiese ein Bild der Verwüstung. Es wurden Schränke und Container aufgebrochen, Lagerräume durchsucht, Rasentrecker zerstört und Graffiti geschmiert. Sogar vor den Plastikzielscheiben machten die Täter keinen Halt.

 Dietrich Kloos ist ehemaliger Polizeibeamter und hat das Gelände vor vielen Jahren gekauft. Er stellte es Gleichgesinnten zur Verfügung, die dort am Feierabend oder Wochenende mit großkalibrigen Waffen schießen konnten.  „35 Jahre haben wir gemeinsam viel Spaß gehabt“, meint Kloos. Doch damit ist Ende Juni Schluss. Unter einen langen Streit mit dem Umweltamt hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen einen Schlussstrich gezogen. Das Umweltamt hatte die Stilllegung des Geländes nach dem Immissionsschutzgesetz gefordert.

„Der Eigentümer hat einen Antrag gestellt, dass auf dem Schießstand künftig mit Armbrust, Luftgewehr und Bogen geschossen werden soll, doch auch das haben wir abgelehnt“, sagt Dr. Robert Marks, stellvertretender Leiter des Umweltamtes. Den Amtsvertretern war der alte Schießstand der Hobbyschützen im Buschei ein Dorn im Auge. Dietrich Kloos hatte sich vergeblich auf alte Genehmigungen gestützt.

Kloos beziffert den Schaden auf seinem Gelände mit dem Schießstand auf rund 12.000 bis 15.000 Euro. Anzeige hat er bei der Polizei erstattet. Am Montag war die Spurensicherung vor Ort. 

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