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Unfall-Prozess: Wild-West auf dem Wall

DORTMUND Ausgerechnet ein erfahrener Sozialarbeiter hat sich im März 2008 im Straßenverkehr wie ein echter Rowdy benommen. Der 51-Jährige hat innerhalb von vier Minuten zwei Verkehrsunfälle produziert und war anschließend Hals über Kopf geflüchtet.

Weit kam der Mann aber nicht. Und seiner Bestrafung konnte er am Ende auch nicht entgehen. Das Urteil des Amtsgerichts: 2750 Euro Geldstrafe (55 Tagessätze). Die Wild-West-Fahrt begann am Burgwall. Es war der 20. März 2008, als er gegen 12.35 Uhr mit seinem roten R5 auf einen Opel-Vectra auffuhr. Der 51-Jährige stieg sogar noch  aus, begutachtete den Schaden, setzte sich dann aber wieder in sein Auto und gab Gas. Der zweite Unfall passierte an der Kreuzung Steinstraße/Münsterstraße. Der Sozialarbeiter, der seit Jahren in der Jugendarbeit tätig ist, fuhr bei Rot über die Ampel, streifte dabei einen silberfarbenen Polo. Schaden insgesamt: rund 1600 Euro.

Der Angeklagte selbst hatte im Prozess erklärt, dass er die Unfälle nicht wahrgenommen habe. Dazu der Richter: „Die Schäden sieht doch ein Blinder mit Krückstock.“

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