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Verein kämpft um Spenden

Wem gehören die Spenden? Diese Frage stand gestern im Mittelpunkt eines Prozesses am Landgericht.

Das Hilfswerk für Menschenrechte im Iran (HMI) mit Sitz in Dortmund verlangt von der Commerzbank die Überweisung mehr als 20 000 Euro. Geld, das private Spender in den letzten Monaten auf das Vereinskonto einzahlen wollten. Das Problem war nur: Das Konto bei der Commerzbank war längst aufgelöst.

Die Commerzbank würde deshalb am liebsten den förmlichen Weg gehen und das Geld an die Spender zurück überweisen. Diese hätten ja dann die Möglichkeit, ihre Zuwendung noch einmal auf den Weg zu schicken - dann an die aktuelle und damit einzig richtige Kontoverbindung.

Der Verein jedoch hält dies für unnötig, ja gefährlich. Wohl in der Sorge, so mancher Spender könnte es sich nach der Rück-Überweisung des Geldes noch einmal anders überlegen, fordert er die Bank auf, die Spenden jetzt schon weiterzugeben. "Es ist doch wohl klar, wem das Geld gehört", hieß es gestern im Prozess.

Die 5. Zivilkammer wollte gestern noch kein Urteil sprechen. Der Vorsitzende Thomas-Michael Weber deutete aber bereits an, dass er die Argumente des Vereins für besser hält. Eine Entscheidung ergeht voraussichtlich im Januar. von

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