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Verflixt fixe Flitzerchen

Verflixt fixe Flitzerchen

<p>Thomas Niepokoj (mit schwarzem Hemd) und Rafael Calov (dahinter) fahren am 14. Dezember um den Hauptpreis beim Brinkhoff's Racing Cup mit. Foltynowicz</p>

Das Cockpit der Carrera-Piloten ist eigentlich recht übersichtlich. Lenkung, Schaltung, Rückspiegel: alles Fehlanzeige, nur ein einzelner Gashebel steuert die Schienenflitzer. Drücken zum Beschleunigen, loslassen zu Bremsen. Kann ja nicht so schwer sein.

Von wegen! Freitagabend in der Kaktusfarm, Wilhelmstraße: 14,5 Meter lang zwirbelt sich der kurvige Parcour über das Podest. Eine Minute Warm-up, zehn Runden pro Rennen. Sieben Teams sind angetreten.

Christian Bernacki vom Team "5GforLife" fixiert den Großbildschirm, wo die Startampel blinkt.

Rot. Gelb. Bernackis blauer Mini-Hotrod surrt los - Fehlstart.

"5GforLife" kommt dennoch in die nächste Runde (2:1 gegen die "Bollecks"). Erste technische Erkenntnisse: "Der blaue liegt besser in der Kurve, dafür ist der rote etwas schneller", resümiert Bernacki. Außerdem sei die Steuerung anspruchsvoll, findet der 22-Jährige: "Der Daumenhebel ist sehr empfindlich. Das ist fast wie selber fahren!"

"Entscheidend ist, dass man schon im Warm-up erkennt, wo man bremsen muss, um möglichst fehlerfrei durchs Rennen zu kommen", verrät Rennleiter und Moderator Marcus Kamp vom Veranstalter Allsport. Denn die Minirenner im Maßstab 1:24 sind verflixt fix - ein echtes Auto mit gleicher Beschleunigung würde mit 350 Sachen über die Piste dübeln.

Drückt der Daumen zu fest, übernimmt die Fliehkraft das Steuer. Und bis der Wagen per Hand oder Stabgreifer wieder auf der Stromschiene sitzt, liegt man schnell eine Viertelrunde zurück.

"Das Timing ist wichtig: Rechtzeitig bremsen, rechtzeitig Gas geben", weiß Thomas Niepokoj. Als Zehnjähriger ließ er die "Slotcars" durch die Schikanen seines Kinderzimmers pfeifen, zusammen mit Freund Rafael Calov (31). Zwanzig Jahre später stehen die beiden als "Die drei lustigen Zwei" beim Brinkhoff's Racing Cup am Start.

Die Erfahrung zahlt sich aus: Calov und Niepokoj fahren am 14. Dezember in Dortmund um den Hauptpreis - eine Party im Wert von 1000 Euro. Ihren Tagessieger-Preis, je eine 6m-Carrera-Bahn, investieren sie in die Nachwuchsförderung: Als Spende an das Kinderkrankenhaus. Sportliche Geste! tag

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