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Visionen für eine neue City

Visionen für eine neue City

<p>Die preisgekrönten Studenten Lorcan Köthe, Sarah Bosen, Gitta Bremer und Anna Böll (v.l.) vor dem erweiterten Stadtmodell im DEW-Kundencenter. Volmerich</p>

Thier-Projekt und Hauptbahnhof - die Dauerbrenner der Stadtplaner sind auch in Studentenkreisen die Top-Themen. Und regen die planerische Phantasie an, wie die Ergebnisse eines Studentenwettbewerbs der Architektur-Fakultät der RWTH Aachen zeigen.

"Leitbild Dortmund - eine städtebauliche Vision" lautete das Thema. Die Studierenden hatten sich dabei zunächst mit dem die Dortmunder City prägenden Städtebau der 50er-Jahre beschäftigt, bevor sie fünf Wochen Zeit hatten, eigene Visionen für eine verdichtete Innenstadt zu entwickeln. Dazu wurden zwischen dem Platz von Rostow am Don und dem Hauptbahnhof eifrig vermeintliche Baulücken gefüllt - etwa auch Teile des Stadtgartens oder der Allee am Ostwall. Die (auch klimatisch) große Bedeutung von Grün- und Freiflächen gerade in Innenstädten scheint nicht auf dem Lehrplan gestanden zu haben.

Am überzeugendsten ist nach Meinung der Wettbewerbs-Jury u.a. mit dem in Aachen lehrenden Dortmunder Architekten Christoph Helbich der vergleichsweise zurückhaltende Bebauungsvorschlag von Sara Bosen für das Thier-Gelände ausgefallen. Im Stil der Fünf-Höfe in München oder der Hackeschen Höfe in Berlin setzt sie auf kleinteilige Neubauten und den Erhalt bestehender Gebäude wie des alten Sudhauses. Die Träger der drei zweiten Preise, Lorcan Köthe, Gitta Bremer und Anna Böll haben sich mit dem Umfeld des Hauptbahnhofs und dessen Anbindung an die City beschäftigt und dazu u.a. den westlichen Bahnhofsvorplatz mit neuen, großstädtischen Gebäuden am Königswall neu gefasst. Oli

Die Ausstellung mit den Arbeiten der Studierenden ist noch bis zum 12. November montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr im DEW21-Kundenzentrum am Ostwall 51 zu sehen.

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