Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Beschluss

Volksbank Hamm will Fusionsgespräche mit Dortmund

DORTMUND/HAMM Die Dortmunder Volksbank könnte möglicherweise mit der Volksbank Hamm verschmelzen. Die Vertreterversammlung der Volksbank Hamm hat am Dienstagabend mit 92 Prozent der abgegebenen Stimmen dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt, dass Fusionsgespräche mit den Kollegen in Dortmund geführt werden können.

Volksbank Hamm will Fusionsgespräche mit Dortmund

Die Dortmunder Volksbank hat sich erneut beim Banken-Rating an die Spitze gesetzt.

Vor zwei Jahren war die Fusion noch gescheitert. Damals hatten überraschenderweise nur 61 Prozent der Mitglieder der Vertreterversammlung für die Fusion gestimmt, 75 Prozent wären notwendig gewesen. Die entsprechenden Fusionsgespräche waren damals schon geführt worden.

"Ich bin positiv überrascht“, sagt Martin Eul, Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Volksbank. Die wirtschaftliche Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Fusion vor dem Hintergrund eines steigenden Margen- und Kostendrucks im Bankgewerbe sei offenbar in den Köpfen in Hamm angekommen. „Es freut mich für die Vorstände in Hamm, dass sie nun ein hartes Mandat haben.“ Eul hatte im Vorfeld die Chancen bei 50:50 gesehen, dass die Vertreterversammlung Fusionsgesprächen zustimmt.„Vor uns braucht niemand Angst zu haben. Wir verhandeln auf Augenhöhe“, unterstreicht er. Die Dortmunder Volksbank ist mit einer Bilanzsumme von 4,3 Milliarden Euro der eindeutig größere Partner, die Hammer kommen auf 1,1 Milliarden. Die Dortmunder haben 725 Mitarbeiter, die Hammer 260. Es gebe noch keinen Zeitplan für die mögliche Fusion, sagt Eul. Sie könnte 2012 über die Bühne gehen, es könnte auch 2013 werden und letztlich könnte das ganze Projekt erneut scheitern.

In einem ersten Schritt würden die Bücher ausgetauscht, Prüf- und Risikoberichte studiert. Um das seriös zu prüfen, brauche es mindestens vier Wochen. Dann würden Hamm und Dortmund ihre „Wunschzettel“ abgeben, Kompromisse müssten gefunden werden. Und schließlich müsse alles in ein Vertragswerk gepackt werden, dem die Vertreterversammlung in Hamm letztlich zustimmen müsse. Mit dem Votum von Dienstag sei noch keine Vorentscheidung gefallen, betont Eul. „Es bleibt spannend.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schwerer Unfall mit Streifenwagen in Asseln

Fußgänger prallt mit Polizeiauto zusammen

Dortmund Am Samstagabend hat es in Dortmund-Asseln einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Ein Streifenwagen der Polizei war auf dem Weg zu einem Einsatz, als er mit einem Fußgänger zusammenprallte. Der 21-Jährige zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu.mehr...

rnNach gewaltsamem Tod einer 15-Jährigen in Hörde

Trauer der Freunde und Jugendlichen am Tatort ist groß

HÖRDE Am Samstag, dem Tag danach, trauern viele Jugendliche am Tatort. Eine 15-Jährige war am Freitagabend auf dem Parkdeck am Bahnhof Hörde von einem anderen Mädchen erstochen worden. Inzwischen kursieren viele Gerüchte.mehr...

Facheinrichtung Auxilium Reloaded

Der lange Weg zurück aus der virtuellen Welt

Dortmund Mittags, meistens erst gegen Eins, stand Mike auf, pfiff sich irgendetwas Essbares rein, um dann bis in den Morgen mit Computerspielen die Zeit totzuschlagen. Er und Elias sind spielsüchtig. Jetzt entdecken sie durch die Facheinrichtung Auxilium Reloaded in Aplerbeck die reale Welt.mehr...

Blinde und Sehbehinderte in Dortmund

Selbstbewusstes Leben ist auch ohne Augenlicht möglich

Dortmund Mit Anfang 30 ist Manuela Kürpick komplett erblindet. Dennoch steht sie voll im Leben, ist berufstätig, reist gerne. Und versucht, dieses Selbstbewusstsein anderen Blinden und Sehbehinderten in Dortmund zu vermitteln.mehr...

Unfall mit zwei Verletzten in Lütgendortmund

Autofahrerin verwechselt Bremse und Gaspedal

LÜTGENDORTMUND Eine 69-jährige Dortmunderin hat am Freitagmittag einen Verkehrsunfall in Lütgendortmund verursacht. Zwei Menschen wurden verletzt. Die Autofahrerin hatte eigentlich bremsen wollen – trat aber aufs Gaspedal. mehr...

15-Jährige am Bahnhof in Hörde erstochen

Streit zwischen zwei Mädchen endet in Messerstecherei

Dortmund Auf dem Parkdeck am Bahnhof in Dortmund-Hörde ist am Freitagabend ein 15-jähriges Mädchen erstochen worden. Rettungskräfte hatten das Opfer vor Ort noch wiederbelebt, doch die Jugendliche starb im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordes. mehr...