Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Hooligan-Demonstration

Volksverhetzung im Bahnhofsklo

DORTMUND Für fünf Hooligans und Neonazis endete ein Toilettenbesuch im Dortmunder Hauptbahnhof bei der Bundespolizei, die jetzt wegen Volksverhetzung ermittelt. Die Männer hatten einen Ausländer als "Scheiß Kanaken" bezeichnet. Kanake ist polynesisch und bedeutet "Mensch".

Volksverhetzung im Bahnhofsklo

Die Bundespolizei führte auch diesen Hooligan ab.

Der Tatort war die Bahnhofstoilette: "Scheiß Kanake" und Volksverhetzung war zu hören.  Teilnehmer einer Hooligan-Demonstration haben am Samstag (8.10.2016) im Dortmunder Hauptbahnhof einen 22-Jährigen beleidigt. Darauf folgte eine Gerangel. Polizeibeamte gingen dazwischen. Ermittlungen wegen Körperverletzung laufen gegen einen 21-jährigen Neonazi und gegen den 22-Jährigen, der als "scheiß Kanake" bezeichnet wurde. Die Bundespolizei ermittelt auch wegen Volksverhetzung gegen den 21-jährigen Neonazis aus Dortmund und vier weitere Männer. Sie sind zwischen 32 und 45 Jahre alt.

Das Wort "Kanake" stammt aus dem Polynesischen ("Kanaka") und bedeutet "Mensch". Neonazis nutzen das Wort als abwertenden und beleidigenden Sammelbegriff für Ausländer. 

Haftbefehl vollstreckt

Volksverhetzung, Beleidigung, Körperverletzung und die Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisation - die Bundespolizei ermittelt nach der Hooligan-Demonstration am Samstag in Dortmund gegen insgesamt sieben Personen. Die Dortmunder Polizei vollstreckte einen Haftbefehl gegen einen Rechtsextremisten und lieferte drei weitere Personen ins Gewahrsam ein. Um Platzverweise durchzusetzen und weitere Straftaten zu verhindern.

Von der Bundespolizei abgeführt wurde auch einer der Hooligans, die mit Videos im Internet zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen hatten. Mit 2000 Polizisten, Absperrgittern und Spezialfahrzeugen schützte die Polizei die Dortmunder Innenstadt vor den von ihr als "gewaltsuchend" bezeichneten Extremisten. Hier das Geschehen zum Nachlesen:

Polizei riegelte Hooligans ab

Demo in Dortmund verlief weitgehend friedlich

DORTMUND Nahe des Dortmunder Hauptbahnhofs haben am Samstag bis zu 500 Hooligans und Nazis demonstriert - jedoch von einem massiven Polizeiaufgebot umgeben. Und somit weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zu den befürchteten Gewalttätigkeiten kam es nicht. Einschränkungen für Reisende hielten sich in Grenzen.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schutz vor Terroranschlägen

Wie sicher sind die Beton-Sperren am Weihnachtsmarkt?

Dortmund 2,5 Tonnen schwere Beton-Sperren sollen den Dortmunder Weihnachtsmarkt vor Terroranschlägen schützen. In einem Video auf Youtube ist jedoch zu sehen, wie ein Laster, der Tempo 50 fährt, einen ebenso schweren Betonklotz einfach zur Seite rückt. Wie sicher sind die Dortmunder Sperren also wirklich? Wir haben nachgefragt.mehr...

Großeinsatz in Dorstfeld

Rauch im Hannibal - Feuerwehr rückt aus

DORSTFELD Großalarm am Hannibal in Dorstfeld: Wegen einer größeren Menge Rauchs ist die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag zum riesigen Wohnkomplex ausgerückt. Einen Brand fand die Feuerwehr zwar nicht - aber warm wurde es im Gebäude trotzdem.mehr...

Übersichtskarte

Das wird aus den Ex-Filialen von Sparkasse und Volksbank

Dortmund 17 Filialen der Dortmunder Volksbank und 16 der Sparkasse Dortmund schlossen seit 2016. Gerade in den Stadtteilen gab es die Sorge, die Räumlichkeiten könnten lange leer bleiben. Nun sind einige sinnvolle Nachnutzungen in Sicht. Auf einer interaktiven Karte zeigen wir, was der aktuelle Stand an allen Standorten ist.mehr...

Übersicht

Hier wird in Dortmund geblitzt

DORTMUND Die Dortmunder Polizei und das Dortmunder Ordnungsamt verraten täglich, wo die Geschwindigkeit der Autofahrer kontrolliert wird. Auf unserer Übersichtskarte zeigen wir die Straßen, an denen Polizei und Ordnungsamt blitzen wollen.mehr...

Keine Anwohner betroffen

Bombenfund am Hafen - Blindgänger ist entschärft

DORTMUND Zweiter Bombenfund in drei Tagen: In Huckarde ist am Mittwoch am Rande des Hafens eine 125-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Im Gegensatz zum Bomben-Trio von Lindenhorst am Montag waren diesmal jedoch weder Anwohner noch größere Straßen betroffen. Die Entschärfung lief ohne Probleme.mehr...

Video-Interview

Warum Konstantin Wecker den Dortmunder Knast besuchte

DORTMUND Vor einem Auftritt im Dortmunder Konzerthaus hat der Liedermacher Konstantin Wecker am Mittwoch die Dortmunder Justizvollzugsanstalt besucht - jedoch nicht, um zu singen. Wir haben mit ihm 115 Jahre alten Gefängnis "Lübecker Hof" im Gerichtsviertel gesprochen.mehr...