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Vom Trampelpfad zur Königsstraße

Vom Trampelpfad zur Königsstraße

<p>Den Hellweg im Wandel der Zeiten stellt die Broschüre des Asselner Heimat- und Geschichtsvereins vor. Lindert</p>

Asseln Pünktlich zum Abschluss der Bauarbeiten auf dem Asselner Hellweg haben vier Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Asseln die Broschüre "Unser Hellweg. Verkehrsweg von der Antike bis zur Neuzeit" fertiggestellt. Auf 48 Seiten stellen Klaus Coerdt und Werner Augustin (Recherche und Texte) sowie Heinz Lünenbürger und Wolfgang Burkowsky (Layout bzw. elektronische Text- und Bildbearbeitung) die rund 6000-jährige Geschichte der Ost-West-Verbindung vor.

Anfangs war der Hellweg nur ein schmaler Trampelpfad und verband auch nur die Nachbarsiedlungen miteinander. Sicherlich noch in der Jungsteinzeit fügte er sich in ein großräumiges Wegesystem zwischen Rhein und Weser ein. Zu Beginn des 9. Jahrhunderts konnte dann erstmalig von einer "richtigen" Straße gesprochen werden. Unter Karl dem Großen wurde aus dem Pfad ein etwa drei Meter breiter, lichter Weg - so die Wortbedeutung von Hellweg - mit der Funktion einer Heerstraße.

Im 10. und 11. Jahrhundert entwickelte sich der Hellweg zur vielleicht wichtigsten Ost-West-Verbindung in Mitteleuropa, als die sächsischen Könige mit ihrem gesamten Hofstaat von ihren Stammlanden im Harz regelmäßig über den Hellweg zum Rhein zogen. Das Reisekönigtum der Ottonen machte den Hellweg zu einer regelrechten Königsstraße.

Die Autoren zeichnen den Weg des Hellwegs bis heute nach. Schwerpunkt sind die Bauarbeiten 2006 bis 2008.

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