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Von Ingenieuren und Künstlern

HÖRDE Was haben eine Chemikerin, ein Ingenieur und eine Malerin gemeinsam? Sie teilen eine gemeinsame Passion: die Kunst.

Von Ingenieuren und Künstlern

Hannelore Stachowiaks „Die Massai“ sollte eigentlich nur Blüten zeigen. Das Bild hat sich anders entwickelt.

Deshalb sind sie Schüler von Britta Steinmann, die das offene Atelier "The Phoenician" in Hörde unterhält. Als gelernte Grafikerin beherrscht sie verschiedene Techniken, die sie als "Vollblutkünstlerin", wie sie sich selbst nennt, gern an ihre Schüler weitergibt.

"Das glückliche Lächeln auf dem Gesicht meiner Schüler, wenn sie etwas geschafft haben, bestätigt mich in meiner Arbeit", erklärt Britta Steinmann ihre Motivation. Geschafft haben sie etwas, denn mit ihren Werken füllen die neun Schüler seit der Vernissage am Sonntag alle Wände der vier Ausstellungsräume.

Die Bilder sind so verschieden wie die Künstler selbst: Jürgen Wonnemann, gelernter Ingenieur, "zeichnete anfangs sehr technisch", erklärt Steinmann. Mittlerweile lässt er experimentelle Serien mit Pastellfarben von der Stahlgeschichte des Ruhrgebietes entstehen. Auch Hannelore Stachowiak, Chemikerin im Ruhestand, widmet sich seit 2002 der Kunst.

"Sie ist spontan und ungeduldig, aber auch wissensdurstig". So glaubte sie ein Bild mit Blütenmotiv schon verloren, als Britta Steinmann ihr vorschlug, mit Aquarellfarben einen Menschen hineinzuzeichnen. "Dieses Bild, "die Massai", ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit. Ich gehe niemals selbst an ein Bild meiner Schüler, sondern mache Vorschläge und gebe Beispiele."

Außerdem beschäftigt sie sich mit jedem ihrer Schüler individuell, so konnte sie auch die Malerin Ulrike Kafka an Bleistiftzeichnungen heranführen, die nun Gesichter "mit unglaublicher Ausdrucksstärke" portraitiert.

An lebendige Motivideen gearbeitet 

Ein Jahr lang arbeiten Schüler und Lehrerin zusammen in Malkursen an Techniken und lebendigen Motivideen, daran, wie das Bild im Kopf auf das Papier gelangt.

Doch am Ende "spiegelt die Kunst in Wahrheit den Betrachter und nicht das Leben", wie Oscar Wilde, zitiert von Künstler Jupp Damberg, schon schrieb. Gianna Grün

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